Erstellt am 01. Oktober 2015, 06:17

von Christopher Schneeweiß

Gunst der Stunde. Drei Heimspiele hat Leopoldsdorf heuer schon verloren. Fügt Bruck nun die vierte Niederlage hinzu?

Beherzt. Brucks Benjamin Spanel (l.) warf sich hier voll ins Zeug und in den Zweikampf. Er wurde zur Pause ausgetauscht und jubelte sodann von der Tribüne aus über den 2:1-Triumph gegen Mistelbach.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

LEOPOLDSDORF/MFD. – BRUCK, SAMSTAG 15.30 UHR. Ein schwerer Gang für die Elf von Coach Günter Gabriel.

Denn in Leopoldsdorf gab es für Bruck in den bisherigen drei Partien nach dem Aufstieg der Grabenbauer-Truppe nichts zu holen. Drei Niederlagen (0:3, 1:2 und 0:1) stehen zu Buche. Überhaupt sieht die Bilanz gegen Leopoldsdorf schlecht aus: Zwei Siege, vier Niederlagen. Es handelt sich also um einen kleinen Angstgegner des ASK/BSC, den Gabriel respektvoll bewertet. „Das ist eine gute Mannschaft. In Leopoldsdorfs ist es zudem umso schwerer zu bestehen.“

Leopoldsdorf besser, als die Tabelle aussagt

Was die Brucker aber zuversichtlich stimmen könnte: Heuer bröckelte die Heimfestung Leopoldsdorf bereits gewaltig, drei Heimniederlagen musste der Klub bereits einstecken. Außerdem gab es zuletzt fünf sieglose Spiele in Folge (davon vier Niederlagen). „Ja, aber die sind trotzdem unter ihrem Wert geschlagen wurden. Leopoldsdorf ist besser, als die Tabellensituation aussagt“, so Gabriel.

Die Marchfelder spielen in der Tat nicht schlecht, im Moment will das Runde nur nicht ins Eckige. Das soll sich gegen Bruck ändern. „Die Jungs wollen alle Gas geben, sind willig. Irgendwann muss es wieder klappen“, hofft Übungsleiter Martin Grabenbauer auf einen Befreiungsschlag gegen den Titelaspiranten Bei den Bruckern fallen weiterhin Gerald Mauer und Martin Mikulic verletzungsbedingt aus. Patrick Tischler, der zuletzt aus beruflichen Gründen pausieren musste, ist wieder an Bord.