Erstellt am 02. März 2016, 05:49

von Raimund Novak

Eisbären trafen keinen Penalty. Trautmannsdorf musste gegen St. Pölten den Ausgleich hinnehmen und verlor zudem das Shootout.

Saison beendet. Zum Abschluss der Meisterschaft wurden auch die fleißigen Helfer auf das Eis geholt, um sich mit den Eisbären ablichten zu lassen: Katharina Winkler, Verena Maurer, Spielertrainer Peter Schneider, Jozef Pisarcik, Philipp Kremser, Obmann Thomas Kremser, Roman Czus, Wolfgang Vondra, Sebastian Knifts, Hans Salawetz, Roswitha Kremser und Edith Klenkhart (stehend) sowie Philipp Maurer, Markus Haderer, Lubomir Blaha, Christian Seifter und Max Hödl (knieend).  |  NOEN, Foto: privat

„Das erste Heimspiel gewinnen wir 10:2 und dann sind wir plötzlich weg vom Fenster“, konnte Eisbären-Obmann Thomas Kremser, nach der bitteren Heimniederlage im letzten Spiel der Best-of-Three-Serie des unteren Playoffs, nur den Kopf schütteln. Nach der 3:4-Niederlage in St. Pölten folgte auch in der Brucker Eishalle Leithana eine knappe Schlappe gegen die Hawks. Diese bescherte den Eisbären den letzten Platz in der NÖ-Landesliga.

Die Hawks erwischten die Eisbären gleich im ersten Drittel eiskalt. In Minute 18 schossen die Gäste bereits zum 3:0 ein. „Da waren wir auf dem Eis nicht präsent“, so Kremser. Kurze Zeit später drehten die Hausherren plötzlich voll auf. Peter Schneider verkürzte auf 1:3 und Markus Haderer stellte eine Sekunde vor der Pausensirene im ersten Drittel auf 2:3. Im zweiten Abschnitt erzielte Philipp Maurer den Ausgleich und Schneider traf zur viel umjubelten 4:3-Führung.

20 Minuten lang traf dann keiner der beiden Teams, ehe St. Pöltens Manuel Scholler in Minute 52 der Ausgleichstreffer gelang.

Fünf „Scharfschützen“ verfehlten das Tor

In der Overtime landete die Scheibe nicht im Netz, also musste das Penaltyschießen, das sogenannte Shootout, die Entscheidung bringen. Fünf von sechs Schützen scheiterten bei dem Versuch, den Goalie zu überwinden. Schneider, Maurer und Josef Pisarcik waren die unglücklichen Schützen bei den Eisbären, Dominik Saladak war bei St. Pölten als Letzter an der Reihe und fixierte 4:5-Endstand.

„Wenn man bedenkt, dass die anderen Teams kadermäßig aus dem Vollen schöpfen konnten, haben wir uns heuer gut verkauft“, zog Klubobmann Kremser Bilanz. Er rechnet mit einem Verbleib in der Liga. „Es gibt zwar ein paar Spieler, die den Wechsel in eine Hobbyliga vorgeschlagen haben, aber sollten wir uns noch in einigen Positionen verstärken können, dann wird die nächste Saison sicher interessant“, so Kremser, der aber auch mit einigen Abgängen zu den Brucker Icehawks rechnet, die erst kürzlich einen Verein gründeten.