Erstellt am 20. April 2017, 02:36

von Raimund Novak

Gutes Gefühl in der neuen „Zelle“. Vor dem Slalom-Auftakt baute die Familie Mayer den Rennboliden komplett um.

Benjamin Baumgartner  |  NOEN

Patrick Mayer reiste mit zwei Rennfahrzeugen nach Teesdorf, wo am Ostermontag traditionell die Slalommeisterschaft eröffnet wird. Mit seinem VW Golf 1 16V fuhr er wieder Gesamt- und Klassensieg sowie die Tagesbestzeit (Division 3/Rennfahrzeuge) heraus.

Dabei war der Schwechater erstmals mit seinem ungebauten Rennboliden unterwegs. „Mein Vater hat ihn total umgebaut“, berichtet der Rennfahrer von einer neuen Karosserie, neuen Komponenten und einer neuen Sicherheitszelle, die allerdings von einer Firma in Ungarn hergestellt wurde. „Alles aus eigener Tasche finanziert“, so Mayer, der außerdem den Versuch wagte, in Teesdorf mit zwei Fahrzeugen anzutreten. Mit dem Renault Megane RS konnte er kurz vorher den Klassensieg in der Sportklasse feiern.

Ob Mayer auch bei den nächsten Rennen mit zwei Fahrzeugen am Start sein wird, bezweifelt der 30-Jährige. „Das ist zu stressig. Ich musste gleich nach dem Bewerb mit dem Renault in den Golf hüpfen und losfahren. Außerdem ist es ein ganz anderes Fahrgefühl – auch die Bremspunkte sind verschieden“, wird Mayer wohl ausschließlich mit dem Golf weitermachen.