Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:23

von Raimund Novak

Kremser: „Ich war nahe am Herzinfarkt“. Nach der Heimpleite gegen Eisenstadt wollten die Eisbären zurückschlagen – ein Treffer fehlte, Coach Kremser fieberte mit.

Bullygewinn. Eisbär Jozef Pisarcik (r.) verhalf seiner Mannschaft mit seinem Assist zur kurzzeitigen 3:2-Führung.  |  NOEN, Foto: Novak

„Die Gänsehaut lief rauf und runter“, sah der Trautmannsdorfer Eisbärencoach Thomas Kremser eine nervenaufreibende Partie beim Tabellenführer Eisenstadt. Erst in der Vorrunde hatten die Raptors den Eisbären eine empfindliche 1:8-Heimniederlage zugefügt, jetzt brannten die ehemaligen Teichschützen auf die Revanche. Der beste Torschütze der Eisbären, Peter Schneider, fehlte, den Gästen gelang dennoch ein furioser Start. In den Minuten 8 und 10 sorgten Christoph Aldrian und Philipp Maurer für die überraschende 2:0-Führung. „Wir haben uns ganz anders präsentiert, wie in der Vorwoche. Jeder hat 120 Prozent gegeben“, erkannte der Trainer wieder jenen Teamgeist, der den Erfolg in den ersten Runden ausgemacht hatte.

Nach dem Ausgleich der Raptors gelang acht Sekunden vor dem Drittelende wieder die Führung – erneut war Maurer der Torschütze. Im zweiten Drittel erwischte es die Söhne des Trainers am Knie: Philipp und Florian konnten nach einer kurzen Verletzungspause wieder weitermachen. Die Burgenländer konnten in dieser Phase die Partie drehen, die Eisbären konnten aber bis zum 5:5 stets den Ausgleich erzielen. Maurer schrieb sich dabei zum dritten Mal in der Scorerliste ein.

Am Ende setzten sich die Raptors mit einem frühen Tor im letzten Drittel mit 6:5 durch. „Wir sind trotz der Niederlage stolz. Wir sind wieder da!“, gratulierte Kremser zur kämpferischen Leistung.