Bruck an der Leitha , Schwechat

Erstellt am 24. August 2016, 05:02

von Raimund Novak

Mit Spikes auf die Insel. SVS-Athletin Jennifer Wenth beendete den 5000m-Bewerb auf Rang 16. Jetzt verbringt sie den Urlaub mitsamt ihren Laufschuhen in der Dominikanischen Republik.

Nicht nur aktiv dabei, sondern auch als Zuschauer unterwegs: Jenni Wenth verfolgte mit ihrem Trainer Karl Sander etliche Bewerbe.  |  privat

Mit Jennifer Wenth hat nun auch die Letzte unserer drei Bezirksathleten die Olympischen Spiele hinter sich gebracht. Nachdem der Finaleinzug über die 5000m nach Protest doch noch glückte (NÖN berichtete), schloss sie diesen als Gesamtsechzehnte und mit neuer persönlicher Bestleistung ab. „Ich bin stolz, dass ich die Herausforderung angenommen habe und ich habe es auch geschafft, das Rennen zu genießen“, so Wenth, die den Lauf nach 15:16,12 Minuten beendete.

Die 25-jährige Athletin der SV Schwechat betrachtet das Olympiafinale als „Riesenmotivation für die Zukunft“ und hofft auf eine verletzungsfreie Zeit. Mittlerweile befindet sich die junge Athletin auf der Dominikanischen Republik, wo sie ihren verdienten Urlaub genießt und die Eindrücke von Rio de Janeiro Revue passieren lässt. „Die Laufschuhe sind natürlich mit dabei“, versichert die 25-Jährige kurz vor ihrem Abflug.

Für Marathonläuferin Andrea Mayr (SVS) und Rannersdorfs Tischtennisass Robert Gardos sind die Spiele in Brasilien ebenfalls Geschichte. Mayr durfte mit Rang 64 unter 155 Teilnehmern durchaus zufrieden sein, Gardos scheiterte leider bereits bei seinem ersten Spiel im Einzel, in Runde zwei, an Ovidiu Ionescu aus Rumänien. Als Nummer 31 gesetzt, war Gardos weit weg von seiner Normalform und verlor deutlich mit 1:4.

Im Teambewerb sicherte er sich mit Österreich nach einem 3:1-Sieg über Portugal das Viertelfinalticket, dann war aber gegen Deutschland (1:3) Schluss. Dank der Erfolge mit der Mannschaft verbesserte sich Gardos in der Weltrangeinzelliste von Platz 48 auf Rang 42.