Erstellt am 22. Juni 2016, 04:10

von Christopher Schneeweiß

Schwechat bleibt oben. Die kuriosen Entwicklungen in den Landesligen begünstigen die SVS, die nun doch der Ostliga erhalten bleibt.

Er bleibt jetzt doch! Richard Windisch (l.) hat sich für die SV Schwechat entschieden. Er ist der vierte Stammspieler, der nach Aleksandar Palalic, Leotrim Saliji und Maximilian Meznik in der Braustadt bleibt.  |  NOEN, Schneeweiß

Schon am Montag vor einer Woche bahnte sich an, was dann später freudige Gewissheit wurde: Die SV Schwechat bleibt in der Regionalliga Ost.

„Wir sind unabsteigbar“, jubelte Sportlicher Leiter Dejan Mladenov durchs Telefon, als ihn die NÖN am Dienstag kontaktierte.

Unglaublich aber wahr: Die Schwechater kamen mit einem tiefblauen Auge davon. Weil es in der BVZ Burgenlandliga keinen Aufsteiger gibt, dürfen die Blau-Weißen ihren Ostliga-Platz behalten.

„Wir haben uns alle riesig gefreut“, leuchteten Mladenov die Augen. Die Konstellation im Burgenland machte es möglich: Meister Eberau verweigerte den Aufstieg, der Zweitplatzierte Mattersburg Amateure durfte nicht, der Dritte Purbach stieg freiwillig ab. Auch der Vierte aus Draßburg winkte ab. Somit war der Weg frei für die Benes-Elf.

Übrigens wird es auch keinen Aufsteiger aus Wien geben: Bis Montag hatte Meister Wienerberg die Chance, einen Spielpartner zu finden, um das Projekt Ostliga finanzierbar zu machen. Vergebens!

Schwechat ist’s egal, der Klassenerhalt ist fix. Schon bald verpuffte aber die Euphorie, denn: „Viele Spieler hatten uns zu diesen Zeitpunkt schon verlassen.

Die Planung für die neue Saison gestaltete sich dann klarerweise stressig“, so Mladenov. Übrigens: In der kommenden Saison werden nur 15 Klubs in der Ostliga spielen. Leobendorfs Antrag (Vizemeister in der 1. NÖN Landesliga) zwecks Aufnahme in die Ostliga wurde nämlich vom NÖFV abgelehnt.