Erstellt am 20. Januar 2016, 05:58

von Raimund Novak

Tumult, Tore und ein Bären-Triumph. Beim wichtigen 5:3-Heimsieg der Trautmannsdorfer gegen Schlusslicht St. Pölten wurden viele Emotionen freigesetzt.

Hektische Phase. Vor dem Gehäuse der St. Pöltener wird wild nach dem Puck gefummelt - am Ende landete dieser acht Mal im Netz.  |  NOEN, Raimund Novak

Rudelbildung vor dem Tor und Diskussionen mit dem Unparteiischen wegen Problemen mit der Zeitnehmung: Die Partie zwischen den Eisbären aus Trautmannsdorf und den Hawks aus der Landeshauptstadt bot den Zuschauern nicht nur jede Menge Action, sondern auch einen Grund zum Schmunzeln.

Was war passiert: Die stark dezimierten Eisbären gerieten zunächst mit 0:1 in Rückstand (8.) konnten aber zwei Minuten später den Ausgleich und nur 40 Sekunden danach sogar den Führungstreffer erzielen. Die 2:1-Führung schien aber nicht auf der Anzeigentafel auf. Später klappte es auch nicht mit der Strafanzeige und mit der Zeituhr, die plötzlich stehen blieb. Eisbär Peter Schneider lieferte sich zwar ein kurzes Wortgefecht mit dem Schiedsrichter, am Ende war aber alles schnell geklärt.

Im zweiten Drittel spielten die Trautmannsdorfer in der Brucker Eishalle „Leithana“ dann so richtig auf und zogen mit 5:1 dabon. Drei Mal trug sich Daniel Galik in die Torschützenliste ein.
Im dritten Abschnitt hatten die Hawks bereits auf 3:5 verkürzt, als vor dem Gehäuse von Eisbären-Goalie Lubomir Blaha ein kleine Rangelei ausbrach. Trautmannsdorfs Philipp Kremser nahm einen Gegenspieler in den Schwitzkasten und musste auf die Strafbank, der Sieg wurde dennoch eingefahren.