Erstellt am 23. Mai 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Oberndorf steigt ab. Die knappe 2:4-Niederlage gegen Bruck/M. im Relegationsspiel besiegelte schließlich den Abstieg.

Eine neue Chance. Nächstes Jahr spielen beide Team in der 2. Bundesliga. Edith Gruber, Franz Sturmlechner, Rita Sturmlechner, Christoph Weninger, Ines Diendorfer, Christian Wolf und Thomas Daxböck (v.l.).Sturmlechner  |  privat/Sturmlechner

OBERNDORF - OSSIACHERSEE BODENSDORF 5:1. Der Verlierer des Spiels um Platz sieben galt vor der Partie als Fixabsteiger, dennoch traten die Kärtnerinnen wie schon letzte Woche nur zu zweit an. Die Schwächung spielte den Oberndorferinnen natürlich in die Hände. Ines Diendorfer und Edith Gruber gewannen ihre einzige Partie, nur Rita Sturmlechner musste sich Evelyn Schätzer trotz zweier Matchbälle geschlagen geben. Mit dem klaren 3:1 im Doppel sowie zwei w.o.-Partien war der Dreier perfekt.

Die Oberndorferinnen mussten im Anschluss das Relegationsspiel um den Verbleib in der 1. Bundesliga gegen Bruck/Mur, die als klare Favoriten in das Match gingen, spielen.

OBERNDORF - BRUCK/M. 2:4. Nach den ersten beiden Einzeln war für die Oberndorferinnen die Welt noch in Ordnung. Gruber verlor zwar gegen die ehemalige Teamspielerin Nicole Galitschitsch, dafür glich Diendorfer zum 1:1 aus. Anschließend unterlag Sturmlechner der slowenischen Legionärin Katja Tomazic. Als auch das Doppel an die Steirerinnen ging, war bei der Melktal-Truppe Feuer am Dach. So mussten zwei Siege zum Ausgleich her. „Wir hatten in der Folge unsere Chancen, denn beim greifbaren Sieg von Ines hätte es 3:3-Unentschieden geheißen und dann wäre die endgültige Entscheidung in einem ‚sudden death‘, einem Kurzsatz auf fünf Punkte gefallen“, trauert Klubchef Franz Sturmlechner einem möglichen Erfolg nach.

Doch dem war nicht so, denn bei Diendorfer riss der Faden und sie scheiterte im fünften Satz. Da nützte auch der klare Sieg von Gruber nichts mehr.

„Ja es ist bitter, dass wir es nicht geschafft haben. Es soll keine Auserede her, aber zwei mutterschaftbedingte Ausfälle brachten uns in diese prekäre Situation. So müssen wir uns wehmütig von der Liga verabschieden“, sagt Sturmlechner.