Erstellt am 25. April 2017, 02:46

von Sebastian Ressl

Dem Wetter getrotzt. Die zahlreichen Bezirksvertreter ließen sich durch Wind und Kälte nicht von ihren grandiosen Leistungen beim 34. Vienna City Marathon abhalten.

Neuer Rekord. Thomas Gastecker verbesserte beim Vienna City Marathon seinen persönlichen Rekord.  |  NOEN

Der starke Wind und die Kälte machten es den knapp 40.000 Startern aus 125 Nationen beim 34. Vienna City Marathon nicht gerade einfacher, die 42,196 Kilometer zu absolvieren. Doch die Top-Läufer ließen sich dadurch nicht unterkriegen und trotzten dem Wetter. Im Blickpunkt lief unter anderem auch der beste österreichische Läufer Valentin Pfeil, der bei seinem erst zweiten Marathon das WM-Limit von 2:15 Stunden unterlaufen wollte. Als große Unterstützung hatte er den St. Georgener Christian Steinhammer an seiner Seite.

 |  NOEN

Nur 16 Stunden nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Staatsmeisterschaften über 10.000 Kilometer leistete er 15 Kilometer lang gute und vor allem wichtige Tempoarbeit für dessen Unternehmen WM-Limit. Schließlich kam Pfeil als bester Europäer als Elfter in das Ziel und unterbot mit einer Zeit von 2:14:50 Stunden das Limit für die WM in London um 10 Sekunden.

Thomas Gastecker mit grandioser Leistung

Für Steinhammer selbst war dies ein guter Test für den Frankfurt Marathon am 29. Oktober, bei dem er das Limit, laut seines Betreuers und Sponsor Manuel Brunner, schaffen möchte. Ebenfalls über die volle Distanz von 42,196 Kilometern wagte sich der Purgstaller Thomas Gastecker, der für den HSV Melk startete. Dass sich das Unterfangen Marathon als sehr erfolgreich erwies, zeigte seine gelaufene Zeit. Er erreichte nach 2:44,49 Stunden das Ziel am Wiener Heldenplatz und konnte so seinen persönlichen Rekord unterbieten. In der Gesamtwertung reichte dies sogar für den starken 68. Platz, in seiner Klasse (M40) schaffte er sogar den Sprung auf Platz sieben. Den Gesamtsieg beim diesjährigen Vienna City Marathon holte sich schließlich bereits zum 14. Mal ein Kenianer. Der 23-jährige Albert Korir siegte mit einer Zeit von 2:08:40 Stunden.

Martin Reisinger bei Ö3-Challenge dabei

Die Siegerzeit des Afrikaners wollten 42 Hobby-Läufer gemeinsam – jeder je einen Kilometer – im Zuge der Ö3-Challenge unterbieten. Mit dabei waren auch mit Startnummer 27 der Wieselburger Martin Reisinger und mit Startnummer eins der gebürtige Braustädter Mario Sturmlechner. Im Ziel betrug die Zeit der Ö3-Staffel, die in Summe schneller sein wollte als der Marathon-Sieger, 2:10,20 Stunden, was bedeutet, dass es sich um eine Minute und 30 Sekunden nicht ausgegangen war und so die Challenge im heurigen Jahr verloren war.