Erstellt am 09. Februar 2016, 05:03

von NÖN Redaktion

Der bittere Beigeschmack. Trotz der starken Vorstellung und dem Sprung auf den dritten Platz der Tabelle hadern die Oberndorferinnen mit den wenigen ausstehenden Spielen im Frühjahr.

Sprung nach vorn. Zsuzsanna Katalin Nagy, Lilla Horvath und Ines Diendorfer (v. l.) feierten in Übelbach zwei Siege.  |  NOEN, privat/ Sturmlechner

OBERNDORF - ÜBELBACH 4:2. Bei der ersten Runde im Frühjahr starteten die Oberndorferinnen perfekt in das neue Jahr, wenngleich der Gastgeber nur mit zwei Spielerinnen antrat. Ines Diendorfer und Co nutzten diesen Vorteil gekonnt aus und machten gleich zu Beginn alles klar. Durch die Siege von Lilla Horvath und dem Doppelsieg war der 4:2-Sieg besiegelt.

FROSCHBERG - OBERNDORF 5:1. Weniger gut lief es im zweiten Spiel gegen das oberösterreichische Team, auch wenn gegen die Linzerinnen weit mehr drinnen gewesen wäre. Nach dem 1:1-Zwischenstand setzte es nämlich gleich drei 5-Satz-Niederlagen. Da half auch die großartige Vorstellung von Ines Diendorfer nichts mehr.

OBERNDORF - FROSCHBERG II 4:2. Nachdem die Oberndorferinnen gegen die erste Garnitur noch das Nachsehen hatten, behielten sie gegen das zweite Team schließlich klar die Oberhand. Jedoch war der Weg dorthin keineswegs einfach. Denn gleich zu Beginn gab es eine große Aufregung rund um Lilla Horvath, deren Sieg aberkannt wurde, da der Schläger nicht regelkonform war. „Das hat uns keineswegs aus der Bahn geworfen“, strahlte Mannschaftsführerin Rita Sturmlechner, die schließlich vier Siege in Folge bestaunen konnte.

Trotz der beiden Siege und dem Sprung auf Platz drei ist Sturmlechner nicht vollends zufrieden: „Platz drei ist zwar super, aber wir hadern mit der Miniliga. Denn Froschberg und Ströck werden von der Liga aufgrund der Champions League-Teilnahme befreit. So können wir uns nicht weiterentwickeln. Wenn sich daran nichts ändert, werden wir in die 2. Liga zurückgehen.“