Erstellt am 28. September 2015, 12:01

Der nächste Streich. Nach dem österreichischen Indoor-Meistertitel holte sich Maria Dorn nun auch außerhalb der Halle Gold.

Motiviert. Maria Dorn und Benjamin Strasser glänzten bei den österreichischen Meisterschaften mit einem fantastischen Finish und kämpften sich noch zu Gold. Foto: privat/Dorn  |  NOEN, privat/Dorn

„Dieser Meistertitel bedeutet mir persönlich sehr viel“, strahlt Maria Dorn. „Nach dem Indoor-Meistertitel im Jänner ist er nämlich der erste am Wasser. So kann es weitergehen.“

Titel war erst noch unklar

Dorn, die in Wieselburg als Flötenlehrerin arbeitet, startete, gemeinsam mit ihrem Partner Benjamin Strasser aus St. Leonhard/Gmunen, bei den österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften am Ossiachersee.

Erstmals waren bei diesen Wettkämpfen auch Para-Sportler zugelassen. Um welchen Titel die allerdings genau kämpften, wusste keiner so genau.

Dorn erklärt: „Es wurde zwar von Staatsmeistertiteln gesprochen, aber soweit ich informiert bin, müssen hierzu Bestimmungen geändert werden und dies geht nur in einem olympischen Jahr. Also erst 2016.“

Nun warten Trainingsstunden

Der Motivation tat dieser Umstand aber keinen Abbruch. Dorn/Strasser starteten in der Disziplin LTA2x (Leg-Trunk-Arms; Doppel-Zweier) über die 1.000 Meter. Mit einer Zeit von 4:11 Minuten ließ das Duo die komplette Konkurrenz hinter sich und holte sich Gold.

„In dieser Disziplin sind wir ein noch nicht so eingespieltes Team“, erklärt Dorn. „Trotzdem konnten wir das anfangs zähe Rennen mit einem sensationellen Finish noch gewinnen.“

Wie geht es für die Medaillensammlerin nun weiter? „Voraussichtlich nehmen wir im November an den Deutschen Meisterschaften teil, dann folgt wieder die Indoor-Meisterschaft im Jänner.“

Dazwischen warten harte Trainingsstunden in Wien bzw. Oberösterreich auf das Zweierteam. „Neben meinem Beruf als Musikschullehrerin ist das natürlich eine logistische Herausforderung“, erklärt Dorn. Aber was tut man nicht alles für den Erfolg.