Erstellt am 05. Januar 2016, 05:03

von Raimund Bauer

Die ersten Weltcup-Zähler. Die Göstlingerin Katharina Gallhuber holte sich beim Slalom in Lienz die ersten Weltcup-Punkte. Die 18-Jährige kam mit der höchsten Startnummer auf Rang 24.

Gratulanten aus der Heimat. Obmann des SC Göstling-Hochkar Robert Fahrnberger (l.) und Göstlings Bürgermeister Fritz Fahrnberger (r.) gratulierten Katharina Gallhuber (M.) zu ihren ersten Weltcup-Punkten.  |  NOEN, Perschl

Mit dem 26. Rang beim Slalom in Aspen am 29. November 2015 rechnete Katharina Gallhuber bereits mit den ersten Weltcup-Punkten. Damals verhinderten zwei Fabelläufe der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin die ersten Zähler im Weltcup-Zirkus. Der Abstand zur Siegerzeit war einfach zu groß.

Doch in Lienz folgte endlich der große Wurf. Beim Slalom erreichte die Göstlingerin den 24. Rang. „Die Rennen in Lienz waren unglaublich. Die Stimmung war genial“, berichtete Gallhuber. Bemerkenswert: Mit der höchsten Startnummer (54) im Feld qualifizierte sich die Technikerin für den zweiten Durchgang. Mit einer Zeit von 55.11 Sekunden sprang der 27. Rang heraus.

„Der erste Durchgang war, trotz ein paar Schwierigkeiten, gut“, analysierte die 18-Jährige. Im zweiten Lauf ging es die Läuferin vom Skiclub Göstling-Hochkar locker an. Bei einer Passage stand aber Gallhuber das Glück zur Seite. „Ich hätte fast eingefädelt. Danach habe ich leider ein wenig zurückgeschalten und bin den letzten Hang verkrampft gefahren“, erklärte die Göstlingerin.

"Bin mit Ergebnis mega happy"

Im Ziel folgte das große Kopfschütteln, trotz Beendigung des Rennens. „Ich war mit meiner Leistung nicht zufrieden, da viel mehr möglich gewesen wäre“, ärgerte sich Gallhuber, fügte aber hinzu: „Mit dem Ergebnis bin ich aber mega happy.“ Mit Rang 24 ergatterte Gallhuber bei ihrem dritten Weltcup-Slalom die ersten Zähler. Sieben Punkte stehen nun auf der Habenseite der jungen Göstlingerin. „Es geht in die richtige Richtung“, bestätigte Gallhuber. Damit sollte sich auch in den nächsten Rennen die Startnummer der 18-Jährigen verbessern.

Beim Riesentorlauf am Vortag war bereits nach dem ersten Durchgang Endstation. Mit Startnummer 56 ins Rennen gegangen, riskierte Gallhuber zu viel und schied genauso wie Lindsey Vonn oder Ann-Sophie Barthet im ersten Durchgang aus. Dennoch war dies kein Beinbruch für Gallhuber: „Ich muss schauen, dass ich eine gewisse Konstanz bekomme und zwei gute Läufe ins Ziel bringe.“