Erstellt am 19. April 2017, 05:00

von Armin Grasberger

Lars Enöckl: „Bin super happy“. Lars Enöckl rief beim „King of the Hill“ in Rumänien erneut eine Top-Leistung ab. Der Lunzer holte den zweiten Gesamtrang.

Silber. Lars Enöckl (r.) musste sich beim „King of the Hill“ lediglich Wade Young geschlagen geben.  |  privat/Enöckl

Es war ein stetiges Auf und Ab, das Lars Enöckl da kürzlich beim „King of the Hill“ durchleben durfte. Oder musste, je nachdem. Wobei, das Ergebnis passte, also wird der Lunzer wohl mit einem erleichterten Augenzwinkern auf die Berg- und Talfahrt im Westen Rumäniens zurückblicken.

Enöckl beendete das dreitägige Hard-Enduro-Rennen auf dem sensationellen zweiten Gesamtrang. Sein Resümee: „Ich bin super gefahren und mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden.“

"Tolles Battle mit Wade Young"

Dabei sah es zwischenzeitlich für einen Stockerlplatz gar nicht so gut aus. Und das, obwohl der Lunzer die Qualifikation am Freitag überlegen für sich entschieden hatte. Der Lohn für diese Top-Performance: Startplatz eins für das samstägliche Rennen. Österreichs bester Hard-Enduro-Rider nutzte die Poleposition und lag lange in Führung. „Ich hatte ein tolles Battle mit Wade Young“, schilderte er. „Bei einer Abfahrt musste ich ihn allerdings vorbeilassen.“ Wade baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, Enöckl wurde Zweiter.

Im finalen Rennen am Sonntag warteten vier Runden und drei Stunden kräftezehrendes Hard-Enduro auf die Fahrer. Enöckl kam gut weg, hatte im weiteren Verlauf allerdings mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Zwischenzeitlich lag er sogar nur auf Rang zehn. Dank einer beherzten Aufholjagd beendete der Lunzer das Rennen aber noch auf Platz vier, was den zweiten Gesamtrang bedeutete. Enöckl: „Ich bin super happy!“