Erstellt am 18. Mai 2016, 02:24

von NÖN Redaktion

Fehlerfreies Debüt. Gerald Bachler erreicht bei seiner ersten Asphaltrallye Rang sieben. Thomas Pyringer eroberte den fünften Platz.

Beachtlich. Der Gaminger Thomas Pyringer eroberte dank einer beherzten Fahrt bei seiner erst fünften Rallye Platz fünf. Fotos:  |  NOEN, Christian Wotawa

Bisher war Asphalt für Gerald Bachler ein unbekannter Rallye-Untergrund. Der Schlossermeister aus Lunz war in seiner Karriere stets nur auf Schotter oder Schnee unterwegs.

Sein fehlerfreies und beachtliches Debüt auf Asphalt feiert er nun kürzlich, gemeinsam mit seinem Beifahrer Hubert Zach, bei der zweiten Auflage der Braustadt-Burg-Rallye in Zwettl. Mit den zu Beginn nassen Bedingungen kam das Duo dabei bestens zurecht und etablierte sich vom Start weg im vorderen Bereich des Teilnehmerfeldes.

Auf später getrockneter Strecke änderte sich an der Performance auch nichts. Absolutes Highlight: Gesamtrang fünf in Sonderprüfung acht. Schlussendlich holten Bachler/Zach mit Platz sieben ein sensationelles Ergebnis.

"Nicht mal im Traum"

„Damit hätten wir nicht einmal im Traum gerechnet“, jubelte der Lunzer im Nachhinein. Besonders beeindruckend war die Leistung angesichts der Tatsache, dass Bachlers Bolide, ein Subaru Impreza STI, dem Regelement für serienmäßige Autos entsprach und Bachler seiner Konkurrenz in Sachen Power somit etwas hinterherhinkte. „Wir sind richtig glücklich über diesen siebten Gesamtrang“, schwebte Bachler auf Wolke sieben.

„Das Auto hat, dank des Services von Franz Sonnleitner und seinem Team, super funktioniert.“
Noch ein wenig besser verlief die Rallye in Zwettl für den Gaminger Thomas Pyringer. Bei seinem erst fünften Rallye-Start brachte er seinen Mitsubishi EVO ohne Kratzer ins Ziel und eroberte Platz fünf.