Erstellt am 26. Januar 2016, 05:33

von Raimund Bauer

Gallhuber brach den Siegesbann. Katharina Gallhuber feierte in Deutschland ihren ersten Europacup-Erfolg. Beim Heimrennen auf Platz zwei.

Im Spitzenfeld. Katharina Gallhuber zeigt im Slalom-Europacup ihre Stärke. Am Hochkar sowie in Oberjoch (Deutschland) sprangen der erste Europacup-Sieg sowie die Ränge zwei und drei heraus.  |  NOEN, FotoLois.com, Alois Spandl

Die bisher erfolgreichste Woche in der noch jungen Karriere von Katharina Gallhuber. Zuerst belegte die 18-Jährige beim Heimrennen am Hochkar im Slalom den zweiten Rang. Der größte Erfolg folgte danach in Deutschland.

In Oberjoch holte sich die Göstlingerin den ersten Sieg im Europacup. Die Weltcup-Fahrerin setzte sich dabei gegen die Norwegerin Maren Skjoeld und der Deutschen Elisabeth Willibald durch. „Was diese Woche geschah, ist nur genial“, freute sich Katharina Gallhuber nach den Rennen. Am Folgetag reichte es für die Technik-Spezialistin für Rang drei. Im zweiten Slalom in Oberjoch musste sie Maren Skoljed und Julia Grünwald den Vortritt lassen. Dass das Selbstvertrauen nach dem elften Rang beim Weltcup-Rennen in der Flachau stimmt, zeigten bereits die Rennen am Hochkar.

Riesentorlauf knapp vorbei an den Top-Ten 

Vor dem zweiten Rang im Slalom hinter Elisabeth Willibald stand der Riesentorlauf am Programm. Angefeuert von den Mitgliedern des Skiclubs Göstling-Hochkar reichte es für den zwölften Rang. Auf die zehntplatzierte Rosina Schneeberger fehlten nur wenige Hundertstel. „Trotzdem war es ein gutes Rennen von mir. Die Rennen auf dem Hochkar waren natürlich etwas ganz Besonderes“, freute sich Katharina Gallhuber.

Auch SC Göstling-Hochkar-Obmann Robert Fahrnberger zeigte sich über die Erfolge der jungen Göstlingerin erfreut: „Ihr ist der Knopf aufgegangen. Katharina ist auf einer Erfolgswelle und genießt diese in vollen Zügen.“

Katharina Huber beendete den Europacup-Slalom auf dem Hochkar auf dem neunten Rang, ebenso wie einen der Slaloms in Oberjoch. Beim ersten Bewerb in Deutschland schied die 20-Jährige aus. Im Riesentorlauf am Hochkar startete Huber mit hoher Startnummer (71) und wurde 45.