Lunz am See

Erstellt am 02. August 2016, 05:00

von RED

Vier Lunzer am Dach Österreichs. So hoch wie beim Großglockner Ultratrail kommt man wohl bei keiner anderen Extremlauf-Veranstaltung hinauf.

Die Bergläufer. Stefan Stängl, Heinz Prokesch, Christoph Eibenerger und Christa Ja-Stängl (v.l.) kehrten mit einem guten Gefühl, vier Top-Ergebnissen und zwei Mal Edelmetall vom anspruchsvollen Großglockner Ultratrail nach Hause zurück.  |  privat/Prokesch, privat/Prokesch

Und dass da der SV Strigl Lunz nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Sowohl beim Glocknertrail (50 km) als auch beim Gletscherwelttrail (30 km) waren die Lunzer ausgesprochen erfolgreich unterwegs. Am Ende sprangen gar ein Klassensieg und ein weiterer Stockerlplatz heraus. Aber alles der Reihe nach.

Der Herausforderung „Glocknertrail“ stellten sich Christoph Eibenberger und Heinz Prokesch. Letzterer schwärmte: „Eine anspruchsvolle Strecke den Großglockner entlang, durch die atemberaubende Landschaft des Nationalparks Hohe Taunern.“ Einige Passagen lagen dabei sogar über einer Höhe von 2.500 Metern Seehöhe. Schneefelder inklusive.

„Eine anspruchsvolle Strecke in einer atemberaubenden Landschaft.“

Heinz Prokesch

Von Kals ging es bergauf zur Berger Alm, vorbei am Kalser Tauernhaus hinauf auf den Kalser Tauern (2.515m). Die Strecke führte dann weiter zur Rudolfshütte, bergab zum Stausee Tauernmoos. Von dort entlang des Riffkars über das hoch gelegene Kapruner Törl (2.639m) und den Stausee Mooserboden bis ins Ziel nach Kaprun.

Unter den 270 Startern aus 32 Nationen belegten Eibenberger und Prokesch, nach 5:45:43 Stunden, die Gesamtränge 13 und 14. Prokesch holte sich damit sogar den Sieg in der Klasse M50. Eibenberger schaffte es in der Allgemeinen Herrenklasse als hervorragender Achter unter die Top Ten.

Bronze für Christa Ja-Stängl

Stefan Stängl und Christa Ja-Stängl nahmen den Gletscherwelttrail in Angriff. Stängl lief ein fulminantes Rennen und finishte als Gesamt-Zwanzigster. In der Klasse M40 bedeutete seine Zeit von 3:45:35 Stunden Platz fünf. Ja-Stängl erreichte das Ziel nach 5:03:38 Stunden und schaffte es somit in der Klasse W40 als Dritte aufs Stockerl.