Erstellt am 17. November 2015, 05:03

von NÖN Redaktion

Kampf und Krampf. Nicht vollends zufrieden zeigt sich Franz Sturmlechner mit dem Auftritt der Oberndorfer in der Bundesliga.

Hauchdünner Sieg. Mit viel Kampfgeist sicherten sich die Oberndorfer den Sieg gegen Gumpoldskirchen/Mödling: Franz Sturmlechner, Thomas Gamsjäger, Jörg Pichler, Franz Kraus-Güntner, Alexander Reitner, Thomas Daxböck, Clemens Gal, Tomasz Wisniewski und Walter Ast (v.l.).  |  NOEN, privat/Sturmlechner

OBERNDORF - GUNTRAMSDORF 3:6. Mit Mario Padera und Yuriy Matviychuk hatten die Gäste aus Guntramsdorf die Nummer eins und drei in ihren Reihen, dementsprechend schwer entwickelte sich die Aufgabe für Oberndorf. Das Topduo war auch von keinem Melktaler-Spieler zu bezwingen, einzig Clemens Gal konnte Padera etwas fordern, doch er nutzte die komfortable Führung nicht und musste sich schließlich geschlagen geben.

Durch die starken Leistungen des Topduos nutzten auch die drei Siege gegen Mario Varga nichts. Klubchef Franz Sturmlechner war mäßig zufrieden: „Wir waren klar unterlegen und chancenlos. Derzeit ist unser Spiel eher Krampf als Kampf. Besonder unser Legionär Tomasz Wisniewski wirkte etwas kraftlos und es ging ihm nicht leicht von der Hand.“

OBERNDORF - GUMPOLDSKIRCHEN/MÖDLING 6:4. Etwas steigern konnten sich die Oberndorfer im zweiten Spiel gegen Gumpoldskirchen/Mödling. Nach mäßigem Beginn steigerten sich die Melktaler im Laufe der Partie immer mehr. Mit drei Siegen im Finish krönten sie ihre kämpferische Leistung in diesem Spiel. Dabei hätten sie den Sack schon viel früher zumachen können, doch Thomas Daxböck vergab Matchbälle.

„Wir konnten uns im Laufe der Partie stark steigern und mit letztem Einsatz den Dreier sicherstellen. Wir liegen derzeit auf Platz vier und haben sogar noch die Chance auf den Vizetitel.“