Kirchschlag

Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:00

von Armin Grasberger

Guter Abschluss für Oskar Reichenpfader in Kirchschlag. Oskar Reichenpfader trotzte im letzten Saisonrennen einem gebrochenen Finger und verteidigte Gesamtrang vier.

Zähne zusammengebissen. Trotz eines gebrochenen Fingers rief Oskar Reichenpfader beim letzten Rennen zur österreichischen Meisterschaft in Kirchschlag eine starke Leistung ab.  |  NOEN, privat/Reichenpfader

Wer eine halbwegs gelungene Karriere als Motocross-Crack hinlegen will, der muss ein harter Knochen sein. Oskar Reichenpfader fällt mit Sicherheit in diese Kategorie. Der Petzenkirchner Youngster, der seit Jahren durchaus erfolgreich im Motocross-Zirkus Mitteleuropas unterwegs ist, lässt sich nämlich auch nicht von einem gebrochenen Finger aufhalten.

Der Kleine war‘s, um genau zu sein. Passiert ist das Malheur vor gut zwei Wochen beim Rennen in Oberdorf. Bis zuletzt war deshalb nicht klar, ob der für den MSC Wieselburg-Petzenkirchen startende Reichenpfader beim letzten Saisonrennen für ÖM85 in Kirchschlag an den Start gehen würde.

"Oskar wollte unbedingt fahren"

„Aber Oskar wollte unbedingt auch das letzte Rennen fahren“, schildert Vater Thomas. „Er bestritt seine beiden finalen Rennen dieser Saison mit viel Einsatz und Kampfgeist.“ Der Lohn für die Mühen: Reichenpfader eroberte in beiden Wertungsläufen den guten fünften Platz. In der Gesamtwertung bedeutete dies, dass er seinen vierten Rang verteidigen konnte.

Ein gelungener Abschluss einer guten Saison also. Und gleichzeitig auch der Abschluss von Reichenpfaders Zeit in der 85ccm-Klasse. „In der nächsten Saison beginnen wir nämlich wieder von vorne“, verrät Vater Thomas. „Oskar wird dann in der 125ccm-Klasse an den Start gehen. Eine neue Herausforderung.“