Erstellt am 02. August 2016, 05:00

von Armin Grasberger

Der WM-Hattrick: Martin Feichtegger schaffte Quali. Mit dem „besten Rennen seiner Karriere“ schaffte Martin Feichtegger zum dritten Mal die Quali für die Elite-WM.

Unglaublich. Als bester Österreicher beim berüchtigten „M3“-Mountainbikemarathon im Montafon qualifizierte sich Martin Feichtegger zum dritten Mal für die Elite-Weltmeisterschaft.  |  NOEN, sportfotograf

Martin Feichtegger hat es schon wieder getan. Der Scheibbser hat sich ein Ticket für die UCI-Elite-Weltmeisterschaft gesichert und wird Österreich somit zum dritten Mal beim Kräftemessen der weltbesten Mountainbike-Marathon-Athleten vertreten.

130 Kilometer und 4.500 Höhenmeter

Gelungen ist ihm dieses Kunststück ausgerechnet auf einer der schwersten Strecken der UCI Worldcup Series. Das sogenannten „M3“ im Montafon hielt 130 Kilometer und 4.500 Höhenmeter für die Elitelizenzfahrer bereit. „Die Anstiege gingen teilweise bis weit über 2.000 Meter Seehöhe“, schilderte Feichtegger. „Eines der schwersten, längsten und härtesten Rennen, die ich je gefahren bin.“

Scheibbser wurde bester Österreicher

Einschüchtern ließ sich der Ausnahmesportler aber weder von der Strecke noch von dem international hochkarätig besetzten Starterfeld. Er zog von Beginn an sein Tempo durch und lag über die gesamte Renndistanz stets im Bereich der Plätze elf bis 13. Schlussendlich wurde es nach einem 6:17 Stunden langen Kampf der überragende 12. Platz. Der Scheibbser war somit gleichzeitig bester Österreicher. „Das war eines meiner besten Rennen“, jubelte er im Rückblick.

„Wenn nicht sogar mein bestes überhaupt. Ich hatte echt zu kämpfen, konnte aber zum Glück voll durchziehen und habe alles gegeben. Angesichts der langen Distanz habe ich selbst nicht damit gerechnet.“

"Kein Muskel, der nicht weh tut"

Jetzt steht erstmal Regeneration am Programm. Feichtegger schmunzelt: „Es gibt im Moment keinen Muskel, der nicht weh tut.“