Erstellt am 17. Oktober 2016, 15:43

von Sebastian Ressl

Lehrreiche Saison für Radjungprofi Julian Gruber. Radjungprofi Julian Gruber blickt auf die erste Saison als Elitefahrer beim Continental Team Amplatz BMC positiv zurück.

Motiviert. Julian Gruber möchte in der kommenden Saison angreifen, um für das große Ziel, die Rad-WM in Innsbruck, gewappnet zu sein.  |  privat

„Es genügt nicht, zu wollen, man muss es tun“ - dieses Zitat prägt den Radjungprofi Julian Gruber, wie auf der Homepage des Continental Teams Amplatz BMC (Langenlois) zu lesen ist. Seine erste Saison beim Team als Elitefahrer verlief für den Radjungprofi durchaus zufriedenstellend.

Gruber dazu: „Das Radjahr 2016 war für mich vor allem lehrreich und davon geprägt, von Rennen zu Rennen so lange wie möglich dabeizubleiben.“ Er spricht hier vor allem die langen Distanzen, die bis zu 200 Kilometer und mehr betragen, an. „Für mich als Neuling ist es sehr schwierig, die Rennen überhaupt auszufahren“, sagt Gruber, der trotz alledem gute Ergebnisse erzielen konnte und sich sogar des Öfteren unter die Top-15 klassieren konnte.

Neben weiteren Topergebnissen – unter anderem schaffte er beim Landesmeisterschafts-Kriterium in Purgstall den dritten Platz – war das Bundesligarennen in Judendorf-Straßengl eines der Highlights der Saison. Dort schaffte Gruber mit seiner Mannschaft nach 2015 wieder den Sieg.

Getreu dem Zitat, welches zu Beginn erwähnt wurde, scharrt Gruber bereits jetzt wieder in den Startlöchern für die kommende Saison: „Der Vertrag mit der Amplatz BMC-Mannschaft ist schon wieder fixiert, wodurch ich mich voll und ganz auf die nächste Saison konzentrieren und mit der Vorbereitung starten kann.“

Sein ganz großes Ziel ist jedoch die Rad-WM 2018 in Innsbruck.