Wieselburg

Erstellt am 02. August 2016, 05:00

von Armin Grasberger

Maria Dorn fliegt zu Paralympics: „Bin ungemein happy“. Maria Dorn, Para-Ruderin aus Wieselburg, hat es geschafft. Sie darf Österreich bei den Spielen in Rio repräsentieren.

 |  privat/Lisi Dorn

„Begriffen hab ich es noch nicht wirklich“, grinst Maria Dorn. „Jedes Mal, wenn ich dran denke, bekomme ich eine unglaubliche Gänsehaut.“ Maria Dorn wird Österreich bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro von 7. bis 18. September vertreten.

Die Wild-Card für das österreichische Boot wurde Anfang Juni ausgestellt. Danach gab es unzählige interne Rennen, um die beste Besetzung zu finden. „Mein Team hat das letzte halbe Jahr gemeinsam trainiert, wir waren also bestens aufeinander eingestellt“, schildert Dorn. Anfang Juli kam das das definitive Go.

"Werden am 2. September nach Rio fliegen"

Seither bestimmt das Großereignis so gut wie alles im Leben der Para-Ruderin vom RV Pöchlarn. Bis zur offiziellen Verabschiedung am 24. August wird an der perfekten Bootsabstimmung und der Top-Form gefeilt. „Wir werden am 2. September nach Rio fliegen“, schildert Dorn. „Die Eröffnungsfeier steigt dann am 7. September. Die Zeit dazwischen werden wir nützen, um uns vor Ort an das Wasser und das Boot zu gewöhnen.“ Die Rennen selbst gehen von 9. bis 11. September über die Bühne.

"Bin ungemein happy"

Große Hoffnungen auf Spitzenplätze macht sich Dorn allerdings eher weniger. „Ich weiß, das soll man als Sportlerin eigentlich nicht sagen. Es gibt bei uns aber keine Gewichtsklassen. Und da wir ein kleines und leichtes Quartett sind, sind unsere Chancen eben einfach geringer“, erklärt sie. Der Euphorie tut dies aber keinen Abbruch. Dorn strahlt: „Ich bin ungemein happy. Das ist definitiv die beste Werbung für Para-Rudern.“