Erstellt am 30. August 2016, 05:00

Bernhard Pickl bei Staatsmeisterschaften erfolgreich. Nach verpasster Olympiaquali präsentiert sich Gamings Aushängeschild Bernhard Pickl alles andere als geknickt.

Hat gut lachen. Bernhard Pickl kehrt mit einer ansehnlichen Medaillensammlung von den Staatsmeisterschaften in Hallein nach Hause zurück.  |  NOEN, privat/Pickl

40 Schuss knieend, 40 Schuss liegend und 40 Schuss stehend frei. Die Königsdisziplin im Kleinkalibergewehr-Sport. Bei den Staatsmeisterschaften von 25. bis 28. August in Hall/Tirol war ein Mann darin nicht zu biegen. Die Rede ist von Bernhard Pickl.

Der Gaminger bewies dabei, dass eine Olympiateilnahme für ihn keineswegs außer Reichweite liegt. Er ließ mit Gernot Rumpler und Alexander Schmirl zwei Schützen hinter sich, die Österreich noch vor Kurzem bei den Spielen am Zuckerhut vertreten hatten, und krönte sich völlig verdient zum Staatsmeister.

Doch damit noch nicht genug. Auch die niederösterreichische Mannschaft fand sich am Ende der Wettkämpfe in der Königsdisziplin ganz oben am Stockerl wieder. Aus Bezirkssicht besonders erfreulich: Neben Pickl und Schmirl komplettierte Andreas Karner aus St. Georgen/Leys das Gold-Trio. Im 60-Schuss-liegend-Bewerb durfte sich Pickl über den dritten Rang und somit die Bronzemedaille freuen. In der Mannschaftswertung reichte es dabei gar wieder für Gold.

Der Kleinkaliberbewerb über 100 Meter stehend wurde als österreichische Meisterschaft ausgetragen. Pickls Bilanz: Silber im Einzel und mit der Mannschaft.

Martin Egger, Pickls Vereinskollege, präsentierte sich ebenfalls gut. Der Jungschütze holte die Plätze 14 (40 Schuss liegend), sieben (3x20 Schuss) und sechs (100 Meter stehend frei).