Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:32

von Sebastian Ressl

„Großes Highlight“. Für Bernhard Pickl ging mit dem WM-Titel und dem Weltrekord bei der Militär-WM in Südkorea ein Traum in Erfüllung.

Sensation in Südkorea.Patrick Pickl (l., stehend) sicherte bei der Militär-WM in Mungyeong mit dem österreichischen Team die Goldmedaille.  |  NOEN, privat

"Weltrekord und Mannschaftsgold durch die österreichischen Schützen beim Military Rapid Fire Bewerb - Gewehr auf 300 Meter“ – dieser Traum wurde für den Gaminger Schützen Bernhard Pickl im südkoreanischen Mungyeong in der vergangenen Woche Realität. „Das ist ein Highlight in seiner Karriere und er hat sich riesig über den Erfolg gefreut“, sagt Wolfgang Pickl, Vater des erfolgreichen Schützens, welcher sich am Sonntag noch bei der Abschlussfeier in Südkorea befand.

Nachdem es im Bewerb des Standardgewehrs „nur“ für den zweiten Platz hinter Norwegen gereicht hatte, gelang dem Team rund um Pickl im Military Rapid Fire Bewerb die große Revanche. „Bernhard wollte denersten Bewerb logischerweise auch für sich entscheiden, umso größer war schließlich die Genugtuung nach dem Erfolg im zweiten Bewerb.“

Gleich zu Beginn des Bewerbs konnte Pickl mehr als brillieren. Der Gaminger sicherte sich überlegen den ersten Durchgang mit neuem CISM Weltrekord. Den zweiten Durchgang entschied sein Teamkollege Stefan Raser für sich und Gernot Rumpler brachte den CISM Mannschaftsweltrekord und den Titel ins Trockene. Laut Wolfgang Pickl war mit so einem grandiosen Erfolg nicht zu rechnen gewesen: „Natürlich hat sich Bernhard Chancen ausgerechnet, jedoch bei dieser Dichte war mit dieser Sensation nicht zu hundert Prozent zu rechnen.“

Mit dem Bewerb ging die Saison für den Gaminger zu Ende: „Bernhard hat mir mitgeteilt, dass er nun schon müde sei. Nun steht eine Pause am Programm, ehe es im nächsten Jahr um die Quali für Rio geht.“