Erstellt am 12. Juli 2016, 05:00

Traum für Bernhard Pickl ist geplatzt. Nichts wurde es aus der Olympia-Quali von Bernhard Pickl. Fehlende Top-Platzierungen waren schlussendlich der Stolperstein.

Leider nein. Bernhard Pickl wird Österreich nicht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vertreten. privat/Pickl  |  NOEN

Zwei Jahre lang hat Bernhard Pickl auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hingearbeitet. Zwei Jahre hat er diesem Ziel alles untergeordnet. Jetzt hat der Gaminger Sportschütze Gewissheit. Traurige Gewissheit. Er wird Österreich nicht bei den Wettkämpfen in der brasilianischen Metropole repräsentieren. Pickl hat die Qualifikationsrichtlinien des heimischen Schützenbundes ÖSB nicht erfüllt. „An der Entscheidung gibt es nichts zu rütteln“, zeigt sich der Sportschütze als fairer Sportsmann. „Die Zahlen belegen schwarz auf weiß, dass es sich nicht ausgegangen ist.“

Und das trotz laufend guter Ergebnisse bei Weltcupbewerben und Europameisterschaften. Am Ende fehlten dem Gaminger aber die Big Points, die sogenannten Final-Platzierungen. Pickl erklärt: „Ich habe in den letzten Jahren immer konstant gute Platzierungen zwischen Rang zehn und zwanzig errungen. Meine direkten Konkurrenten aus dem österreichischen Kader hatten aber alle zumindest einen Stockerlplatz vorzuweisen.“

Der ÖSB nominierte schlussendlich folgende vier Schützen für Olympia: Olivia Hoffmann (Tirol), Thomas Mathis (Vorarlberg), Gernot Rumpler (Salzburg) und Alexander Schmirl (Niederösterreich).

Pickl blickt aber schon wieder nach vorne. Sein Vertrag als Heeressportler wurde verlängert. Er wird somit weiterhin im Olympia-Zentrum in Salzburg trainieren. Das nächste Ziel: „Die WM 2018. Da besteht dann die Möglichkeit, das Limit für die Olympischen Spiele 2020 zu erreichen.“