Erstellt am 18. Juli 2017, 02:00

von NÖN Redaktion

ESV Wang: Sieg für die Geschichtsbücher. Der ESV Wang hat nach dem bereits fixierten Aufstieg in die Staatsliga für ein weiteres Schmankerl gesorgt. Beim Bundesligafinale auf eigener Anlage holte man Silber.

 |  privat/Solböck

Der ESV Wang hat es geschafft. Dank des Finaleinzuges in der diesjährigen Bundesligasaison gehört man in der kommenden Saison zur Belletage des Österreichischen Stocksports. Der ESV Wang startet in der Staatsliga.

Zuvor galt es allerdings noch, das Bundesligafinale zu bestreiten. Und das auf eigener Anlage. Neben den Hausherren traten noch der ESV Krottendorf, der UEV Franking-Geretsberg und der ESV Prüfing. Im ersten Halbfinale setzte sich Franking-Geretsberg, trotz eines Traumstarts von Krottendorf, schlussendlich doch noch durch.

Wang traf im anderen Halbfinale auf Prüfing. Die Hausherren starteten gut und führten nach sechs Kehren bereits mit 14:6. „In der Kehre sieben und acht passierten allerdings zu viele Fehler“, ärgerte sich Stefan Solböck, Funktionär und Spieler des ESV. „Danach ging es sehr eng her.“ Die Entscheidung fiel erst in der letzten Kehre. Mit Nachschuss behielten allerdings alle vier Wanger die Nerven, und Youngster Jakob Solböck fixierte mit einem perfekten Versuch den viel umjubelten Finaleinzug.

Dort erwischte allerdings Franking vor rund 150 Zuschauern den besseren Start und lag schnell in Führung. Die Hausherren berappelten sich in der Folge und glichen zum 2:2 aus. Danach zog Franking davon und sicherte sich den Bundesliga-Titel. Bei Stefan Solböck, Jakob Solböck, Wolfgang Karl, Mario Pitzl, Thomas Feregyhazy und Markus Karl war die Freude über Platz zwei dennoch überschwänglich.