Erstellt am 11. Juli 2017, 05:59

von Armin Grasberger

Die Sternstunde. Bärenstarker Auftritt von Thomas Pechhacker beim Weltcup in Vöcklabruck. Rang zwei als bestes Ergebnis seiner Karriere.

 |  privat/ Pechhacker

In der Regel findet man sich nicht einfach so auf Position sieben der Weltrangliste wieder. In der Regel hat man sich seinen Platz in der globalen Elite hart erarbeitet. Alles, nur kein Zufall. Dass Thomas Pechhacker zu Recht dort steht, wo er aktuell eben steht — also auf dem siebten Rang — bewies der Purgstaller beim Weltcup-Stopp in Vöcklabruck auf eindrucksvolle Art und Weise.

Pechhacker schaffte es im 20-Zoll-Bewerb als Drittplatzierter ins große Finale. Und dort ging er gar als Führender nach vier Durchgängen in die Entscheidung. 14 Fehlerpunkte hatte der Purgstaller bis dahin erst zu Buche stehen. Der Spanier Abel Mustieles und der Deutsche Dominik Oswald lagen mit jeweils 17 Zählern noch in Schlagdistanz. Seinen Stockerlplatz hatte Pechhacker allerdings schon so gut wie sicher.

Aushängeschild. Thomas Pechhacker ist Österreichs Trial-Biker Nummer eins.  |  NOEN, privat

Die Nummer sieben der Welt startete gut in seinen letzten Durchgang. Das finale Hindernis wurde ihm allerdings zum Verhängnis. Pechhacker musste von seinem Bike absteigen und fünf Fehlerpunkte in Kauf nehmen.

Mustieles gelang in der Folge ein Traumlauf. Er meisterte auch das letzte Hindernis und hatte am Ende ebenfalls 19 Fehlerpunkte gesammelt. Da der Spanier allerdings die bessere Abschlussrunde hingelegt hatte, holte er sich den Sieg.

Pechhackers Glückseligkeit über seine beste Karriereplatzierung tat dies jedoch keinen Abbruch. „Ich bin noch immer ein bissl sprachlos“, gestand er im Gespräch mit dem Event-Moderator. „Ich möchte mich einfach nur bei allen bedanken, die mich auf meinem bisherigen Weg unterstützt haben.“