Erstellt am 19. Juli 2016, 05:00

Thomas Pechhacker machte einen Fehler zu viel. Einen guten Weltcupauftritt in Les Menuires vermochte Thomas Pechhacker nicht mit dem Finaleinzug zu veredeln.

Immerhin noch Top Ten. Thomas Pechhacker verspielte mit einem Fehler kurz vor Ende die Chance auf einen Finaleinzug im französischen Les Menuires. Mit Rang neun schlug er sich, trotz seines Malheurs, durchaus beachtlich.  |  privat/ Pechhacker

Es hätte so schön sein können. Ein letztes Hindernis stand zwischen Thomas Pechhacker und dem Einzug ins Finale des Weltcup-Tourstops in Les Menuires. Ein einziges Hindernis. „Ich sprang auf den Baumstamm, um mich für die letzte Schwierigkeit in Position zu bringen“, schilderte der Purgstaller später. „Dann geschah es. Ich nahm zu viel Speed mit und setzte das Vorderrad anstatt auf die Kante in die Luft.“ Die Konsequenz: Der Abflug über den Lenker.

Bis dahin war Pechhacker eigentlich gut unterwegs. Im ersten Lauf passierte ihm lediglich in seiner „Sorgensektion“ ein Fehler, der ihm schlussendlich fünf Strafpunkte einbrachte. „In der zweiten Runde griff ich nochmals an und meisterte sogar meine Angstsektion. Ich wusste, wenn ich ins Finale wollte, muss ich angreifen.“ Und dann ist eben der zuvor erwähnte Fehler passiert, der dem Purgstaller sämtliche Möglichkeiten auf den Einzug in die Endrunde raubte.

„Es war dennoch ein super Wochenende“, zog Pechhacker trotz allem ein positives Resümee. „Ich habe es als Neunter immerhin noch unter die Top Ten geschafft.“