Erstellt am 07. Juni 2016, 05:00

von NÖN Redaktion

Vizestaatsmeister Simoner will noch mehr. Nachdem sich der Wieselburger Andreas Simoner zum Vizestaatsmeister kürte, möchte er vor allem bei den kommenden Weltmeisterschaften für Furore sorgen.

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Der Start des Wieselburger Ballonpiloten Andreas Simoner in die neue Saison kann sich mehr als sehen lassen. Nach dem Sieg beim Thermencup in Bad Waltersdorf wurde der Braustädter mit seinem Team, bestehend aus Leopold Simoner, Alexander Hörhan und Robert Hauer erneut Vizestaatsmeister 2016.

Dabei lief es für den Wieselburger zu Beginn nicht gut und er verpatzte den Start in Puch bei Weiz, wo die 35. österreichischen Meisterschaften im Heißluftballonfahren mit 22 Teilnehmern stattfanden. Doch nach einer grandiosen Aufholjagd bei insgesamt fünf Fahrten und 18 Aufgaben, war ihm der erneute Vizestaatsmeistertitel nicht mehr zu nehmen.

WM in Japan

Die Bilanz kann sich nämlich mehr als sehen lassen. Seit seinem ersten Antreten im Jahr 2007 war Simoner gleich sieben Mal am Podest, er ergatterte zwei Staatsmeistertitel. Diese guten Leistungen gibt es jetzt zu bestätigen. Von 25. Oktober bis 8. November findet nämlich die Weltmeisterschaft in Japan statt.

Und der Wieselburger rechnet sich dort einiges aus, immerhin ist er aktuell die Nummer 39 der Weltrangliste. „Mit einem Top-Ten-Platz wäre ich sehr zufrieden“, sagt der Ballonsportler, bei dem die Vorfreude auf das Event schon jetzt riesengroß ist: „Saga, wo die WM stattfindet, liegt in einer sehr großen Bucht direkt am Meer inmitten von vielen Reisfeldern. Dort werden in der WM-Woche bis zu 250.000 Zuschauer erwartet. Von so einer Kulisse können wir in Europa nur träumen.“