Erstellt am 26. Januar 2016, 05:03

Wahnsinn in der Schweiz. Das größte Amateurskirennen der Welt lockte heuer wieder 1.850 Fahrer nach Mürren. Mittendrin ein Sextett aus dem Bezirk, das in der Gesamtwertung Rang 53 holte.

Geschafft. Das Bezirkssextett meisterte die Herausforderung des legendären Infernorennens.  |  NOEN, privat/Wurzenberger

Es ist, wie es ist. Skisport ist ein Freiluftsport, entsprechende Veranstaltungen sind den Witterungsverhältnissen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. In Kitzbühel kann man ein Lied davon singen.

Im schweizerischen Mürren ebenfalls. Das Walser-Bergdorf im Berner Oberland ist seit 1928 Schauplatz des legendären Infernorennens. Aufgrund von Schneemangel musste die Originalabfahrt nach Lauterbrunnen in diesem Jahr gekürzt werden. Statt unglaublicher 14,9 Kilometer (1.990 Höhenmeter) warteten „nur“ 8,5 Kilometer (1.300 Höhenmeter) auf die waghalsigen Teilnehmer, die aus der ganzen Welt angereist waren. Die Startplätze wurden heuer auf 1.850 beschränkt.

Unter disen 1.850 fand sich mit dem Team „VW Pruckner Mostviertel“ traditionellerweise auch heuer wieder eine Abordnung aus dem Bezirk. Georg Fuchsluger, Christian Hürner, Daniel Frehsner, Heinz Schachinger, Johann Wurzenberger und Franz Schwab kamen mit den Verhältnissen ganz gut zurecht und belegten in der Teamwertung schlussendlich den 53. Gesamtrang. Zusammen brachten sie es auf eine Laufzeit von 39:34,67 Minuten, wobei lediglich die vier besten Zeiten gewertet wurden.

„Wegen schlechter Sicht im Mittelteil war keine bessere Platzierung möglich“, schilderte Johann Wurzenberger nach dem Rennen. „Dafür trösteten uns die ansonsten perfekten Bedingungen über die Verkürzung der Strecke hinweg.“