Erstellt am 14. Oktober 2015, 10:47

von Christopher Schneeweiß

Zwei neue Trainer sind im Amt. Sowohl der SC Maria Lanzendorf als auch der SC Hof bestritten die aktuelle Runde mit neuen Betreuern.

Zoltan Fekete ist der neue Trainer beim SC Hof. Seine letzte Station war der SC Apetlon (2. Liga Nord, Burgenland).  |  NOEN, Christopher Schneeweiß
Trainereffekt und Ernüchterung. Beim SC Maria Lanzendorf hat Neo-Coach Andreas Emerschitz prompt eingeschlagen, beim SC Hof blieb die erhoffte Kehrtwende mit dem neuen Steuermann Zoltan Fekete (noch) aus.

Fekete kam mit seiner Truppe über ein 0:0 gegen Erlaa nicht hinaus. Die einstige Torfabrik hat auch nach der Ablöse von Thomas Novosad mit Ladehemmung zu kämpfen. „Ich habe Positives und Negatives gesehen“, lautet Feketes erster Eindruck vom Team. „Mental sind wir am Boden, da müssen wir zuerst den Hebel ansetzen.“ Beim Derby in Sommerein (Freitag, 19.30 Uhr) hofft der ehemalige Ebergassing-Spielertrainer auf saftigen Punktezuwachs.

Emerschitz soll der Truppe Beine machen

Den hat Heimkehrer Emerschitz prompt mit seiner alten Liebe Maria Lanzendorf erreicht. Emerschitz war es, der den SC von der 2. Klasse Ost-Mitte in die 1. Klasse coachte, nun soll er der Truppe nach dem Aus von Trainer Ferdinand Bosch Beine machen. Sein erster Coup ist mit dem 5:2 gegen die Sportfreunde Berg gelungen. Die Lorbeeren für den Sieg will Emerschitz aber nicht annehmen. „In drei Tagen kann man die Fußballwelt nicht neu erfinden. Da sieht man schon, dass Ferdinand Bosch keine schlechte Arbeit geleistet hat.“ Geändert wurde jedoch das Feintuning: „Ich bin der Meinung, dass der eine oder andere Spieler auf anderer Position besser aufgehoben ist.“ Lukas Schulmeister bekam gegen die Sportfreunde eine offensivere Rolle zugewiesen, Jakob Witmann lief als Außenverteidiger auf. „Das funktionierte zum Start recht gut.“ Nun wird sich weisen, ob die Umstellungen auch gegen Wampersdorf (Sonntag, 15 Uhr) fruchten.

Für die Überraschung der Runde sorgten die Hainburger mit dem 3:0-Erfolg gegen Himberg. Es war dies die erste Niederlage für den Titelanwärter, der nun gegen Breitenfurt (Sonntag, 11 Uhr) prompt in die Spur finden muss. Die Donaustädter unter Neo-Trainer Hannes Schneider müssen hingegen in Erlaa (Samstag, 15 Uhr) ihre gute Leistung gegen den Top-Klub bestätigen.

FSV Velm sensationell unterwegs

Sensationell auf Platz fünf steht der FSV Velm nach dem 5:1 über Mitterndorf. In der Vorsaison kämpfte der Klub noch gegen den Abstieg, nun scheinen dem Klub sichere Tabellengefilde gewiss zu sein. An der Spitze liegen die Wölfe aus Kleinneusiedl, die schon vier Punkte Vorsprung auf Himberg haben. Zuletzt mühte sich der ASK zu einem 1:0-Erfolg über Wampersdorf. Bärenstarker Dritter sind die Breitenfurter, die nach dem 5:0 gegen Fischamend kräftig Selbstvertrauen getankt haben.

Spannung verspricht in der nächsten Runde nebst dem Schlager Himberg gegen Fischamend und dem Derby Sommerein gegen Hof vor allem eine Partie: Berg gegen Velm. Die Sportfreunde sind zum Siegen verdammt, um endlich der unteren Tabellenregion zu entschwinden.
 

Die nächste Runde:

Freitag, 19.30 Uhr: Sommerein - Hof/L. (Schabauer), Leopoldsdorf/Wien - Fischamend (Knöbel).

Samstag, 15 Uhr: Berg - Velm (Tren), Erlaa - Hainburg (Sulejmanovic), Eichkogel - Kleinneusiedl (Lanz).

Sonntag, 11 Uhr: Himberg - Breitenfurt (Orsolic); 15 Uhr: Mitterndorf - Perchtoldsdorf (Boynuince), Wampersdorf - Maria Lanzendorf (Pischl).

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