Erstellt am 30. September 2015, 18:08

von Wolfgang Wallner

Vierkampf um den Titel zeichnet sich ab. Kottingbrunn und Mannsdorf marschieren. Doch mit Leobendorf und den wieder erstarkten Kremsern stehen die Verfolger schon Gewehr bei Fuß.

Johnny Egger (links) ist mit seinen Kottingbrunnern den Torjubel schon gewöhnt.  |  NOEN, Wolfgang Wallner

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Am Ende war's ein Solo für Ebreichsdorf. Ob sich heuer der Landesliga-Meister vorzeitig krönen kann, ist fraglich. Denn eng geht's zu im Vorderfeld von Niederösterreichs höchster Spielklasse. Alles deutet auf einen Vierkampf hin.

Die großen Zwei

... heißen Kottingbrunn und Mannsdorf. Zwei Tore nach der Pause brachten die Entscheidung für die Schwarz-Roten. Spratzern musste bei der 1:4-Niederlage in Mannsdorf erkennen, dass zum Spitzenteam noch einiges fehlt. Diesen Status haben sich die Kottingbrunner längst verdient. Mit einem 3:0 in Würmla hat der Leader die Pflicht erfüllt. Und die Tullnerfelder müssen, trotz Torgarant Frank Egharevba, nach fünf Niederlagen am Stück den Blick nach unten richten.

Das Jäger-Duo nimmt die Fährte auf

Die Herausforderer des Spitzenduos: Leobendorf und der SC Krems. Im Cup haben die Kicker von Stefan Kogler schon stark gespielt, daran schoss der KSC auch im Derby an. Das 2:0 in Haitzendorf klärt nicht bloß die Frage nach der Nummer eins im Bezirk Krems, sondern bringt den Vizemeister des Vorjahres wieder in Titelreichweite. Wie auch Leobendorf. Längst ist der Klub mehr als der "FC Konrad", stellte das mit einer souveränen zweiten Hälfte in Ardagger unter Beweis.

Ambition aufs vordere Drittel

Die hegt man in Traiskirchen. Auch wenn vor der Saison nur der Klassenerhalt auf der Agenda stand, können die Kicker von Trainer Robert Haas ruhig den Blick nach oben richten. Mit 5:0 fertigte der FCM überforderte Gaflenzer ab,

Not gegen Elend

Aufatmen dürfen die Kicker aus St. Peter: Nach 0:1-Rückstand bei Nachzügler Ober-Grafendorf holten die Mostviertler doch noch drei Punkte. Mit Ruhm bekleckert hat sich der UFC aber nicht - in dieser Verfassung hat das Team in der Liga einen schweren Stand. Während die Pielachtaler wohl schon für die 2. Landesliga planen können - wenn sie die (finanzielle) Kurve kriegen...

Langenrohr und die Trendwende

Der "Tullner Patient" präsentiert sich plötzlich quicklebendig. Mit ein wenig Glück setzte sich Langenrohr in Retz durch (2:1). Die Niederlage hatten sich die Weinviertler selbst zuzuschreiben, kassiert doch Oldie Todor Yonov schon nach einer halben Stunde Gelb-Rot. Den Tullnerfeldern kann's egal sein. Sie schieben sich mit der dritten ungeschlagenen Partie ins Mittelfeld nach vor.

KSC will weiße Weste verteidigen

Nur zwei Klubs haben zuhause das Punktemaximum geholt. Nämlich Tabellenführer Kottingbrunn und der SC Krems. Die Wachauer bekommen's am Freitag mit Aufsteiger Traiskirchen zu tun. Der hat bislang zur Genüge bewiesen, dass er in der 1. Landesliga jeden Gegner ärgern kann.

1. NÖN-Landesliga

  Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Pkt.
1 Kottingbrunn 8 7 0 1 28:7 21 21
2 Mannsdorf 8 7 0 1 19:9 10 21
3 Leobendorf 8 6 1 1 23:6 17 19
4 SC Krems 8 6 1 1 17:12 5 19
5 Traiskirchen 8 4 2 2 17:8 9 14
6 Zwettl 8 4 2 2 15:9 6 14
7 Spratzern 8 4 0 4 15:16 -1 12
8 Waidhofen/Thaya 8 3 2 3 19:16 3 11
9 Retz 8 3 2 3 14:11 3 11
10 Langenrohr 8 2 2 4 10:13 -3 8
11 Ardagger 8 2 2 4 13:19 -6 8
12 St. Peter/Au 8 2 1 5 12:18 -6 7
13 Haitzendorf 8 1 3 4 10:19 -9 6
14 Gaflenz 8 1 3 4 13:23 -10 6
15 Würmla 8 1 1 6 11:23 -12 4
16 Ober-Grafendorf 8 0 0 8 6:33 -27 0

Die nächste Runde:

Freitag, 19.30 Uhr: Kottingbrunn - St. Peter/Au (C. Mayrhofer: P. Busch, M. Schindl), Langenrohr - Ober-Grafendorf (C. Trunner; Daubeck, M. Pinnisch), SC Krems - Traiskirchen (B. Poxhofer; Zilic, Ünlü), Waidhofen/Thaya - Ardagger (Matsch; Mann, Sulejmanovic).
Samstag, 15.30 Uhr: Gaflenz - Zwettl (M. Lenz; H. Steininger, M. Pemmer), Leobendorf - Retz (Dobersberger; M. Weiß, R. Ergin), Spratzern - Haitzendorf (K. Kastenhofer; J. Schachner, Ertunc).
Sonntag, 15.30 Uhr: Würmla - Mannsdorf (Toiflhart; J. Rimak, P. Wucherer).

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