Erstellt am 26. September 2015, 09:46

von Fritz Hauke

Nichts zu verlieren bei Titelkandidat. Der SC Wiener Neustadt hat gegen den LASK eine schwere Aufgabe vor sich. Im Hinspiel kämpften sich die Blau-Weißen zu einem überraschenden 0:0.

 |  NOEN, zVg
Cup-Aus gegen Ebreichsdorf, Niederlagen gegen Wacker Innsbruck und Lustenau – aktuell läuft es nicht beim SC Wiener Neustadt. Und jetzt auch noch das schwere Auswärtsspiel beim Titelkandidaten LASK. Doch die Erinnerungen an die Oberösterreicher sind gut. Im Hinspiel konnte der SC mit einem 0:0 für positive Schlagzeilen sorgen.

Neustadt begann beim LASK ambitioniert, spielte gut mit. Richtig gefährlich wurden aber erstmals nur die Gastgeber: Torjäger Rene Gartler wird im Konter gut freigespielt, trifft allerdings die Kiste nicht. Die Anfangsphase war geprägt von einem offenen Schlagabtausch, die Gäste versteckten sich nicht, hielten gut mit.

In Minute 25 hatten die Neustädter Glück: Gartler tauchte in aussichtsreicher Position im SC-Verteidigungsdrittel auf, wird allerdings zurückgepfiffen – Abseits! Die erste Halbzeit gestaltete sich Höhepunkt-arm, Neustadt in der Vorwärtsbewegung nicht zwingend genug. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Linzer immer weiter das Heft in die Hand, drängten die Gäste in ihre Hälfte.

Immer wieder ein Gefahrenherd: Ex-Rapidler Rene Gartler. Im Fallen trifft er nach knapp einer Stunde aber nur Aluminium. Auch der ehemalige Wiener Neustädter, Thomas Fröschl hätte gegen den SC treffen können, ja fast müssen: Doch er nutzte seine Chancen nicht. Einmal daneben, einmal Stange. Im Finish noch einmal etwas Hektik – doch der Linzer Christian Ramsebner jagt in Minute 94 seine Top-Möglichkeit in den oberösterreichischen Nachthimmel.

Nichts zu verlieren bei Titelkandidat

Der SC Wiener Neustadt hat gegen den LASK eine schwere Aufgabe vor sich. Im Hinspiel kämpften sich die Blau-Weißen zu einem überraschenden 0:0.



Die Cup-Niederlage steckt noch in den Knochen: Am Dienstag scheiterte der SC Wiener Neustadt gegen Regionalligist Ebreichsdorf. Eine schwache zweite Halbzeit wurde von der ambitionierten, jungen Truppe eiskalt bestraft.

Heute, Freitag, geht es gegen den LASK. Die Linzer sind der Top-Favorit auf den Aufstieg, liegen drei Punkte hinter Tabellenführer Innsbruck auf Platz zwei. Im ersten Spiel gegeneinander hatten die Neustädter mit einem 0:0 überraschen können. Ein Ergebnis, mit dem der SC auch heute gut leben könnte.

Wiener Neustadt gegen den LASK weiterhin unter dem Kommando von Sportchef Günter Kreissl. Der Trainer hatte nach der Cup-Niederlage das Gespräch mit SC-Vorstand Ralph Spritzendorfer gesucht - der hatte sich klar deklariert, will Kreissl unbedingt halten. Der akribische Arbeiter bleibt die beste Lösung für die Neustädter Mannschaft.