Erstellt am 23. September 2015, 15:49

von Peter Sonnenberg

Ein Absteiger ganz unten. Neuaigen kommt auch in der neuen Klasse nicht auf Touren und bleibt Letzter.

Jubel in Zeiselmauer. Die Tullner führen derzeit ungeschlagen die Liga an.  |  NOEN, Wolfgang Stritzl
Dabei war es bei der 1:2-Niederlage gegen Wiesendorf weniger die Leistung als die schlechte Chancenauswertung: „Das Chancenverhältnis war 8:1 für uns, Fournier hat aber ganz hervorragend gehalten“, seufzte Neuaigen-Trainer Manfred Stirner. Der Absteiger wartet damit saisonübergreifend seit 19 Meisterschaftsspielen auf einen Sieg. Nächster Anlauf am kommenden Freitag in Purkersdorf.

Eine Runde, zwei Spitzenspiele

An der Spitze kommt es zum Schlagerspiel der noch ungeschlagenen Zeiselmaurer in Stetteldorf. „Das wird ein richtiges Highlight“, glaubt Spielertrainer Nenad Jerinic. Leader Zeiselmauer kommt mit viel Selbstvertrauen nach dem Sieg über Rust. Gemeinsam mit dem Derby gegen St. Andrä/Wördern in der übernächsten Runde die „Spiele des Jahres“, wie Coach Karl-Heinz Grüneis hochstilisiert. Das zweite Gipfeltreffen steigt St. Andrä, wo die Gastgeber Großmugl empfangen. „Wir sind in der Außenseiterrolle, können damit aber gut leben“, so der „Mugler“-Sektionsleiter Roman Haller.

Wunden lecken dagegen heißt es bei Rust (0:3 gg. Zeiselmauer) und vor allem Stetten (3:9 gg. St. Andrä). Erstere sind im Heimspiel gegen Würnitz genauso in der Favoritenrolle, wie Zweitere beim Auswärtsspiel in Wiesendorf. „Es passte schon in der Trainingswoche nicht alles, aber es wäre Feigheit sich darauf auszureden. Für so eine Niederlage gibt es keine Entschuldigung. Für das Spiel gegen Wiesendorf habe ich noch keine Erwartungen, es muss zuerst einmal dieses Spiel richtig aufgearbeitet werden“, sieht Trainer Peter Klofac noch viel Arbeit vor sich.

Rußbach kommt schön langsam in Form

Zwei Siege aus zwei Spielen – Rußbach kommt schön langsam in Fahrt. Die Mini-Serie soll auch in Königstetten fortgesetzt werden. „Wir wollen uns wieder etwas überlegen und erneut drei Punkte einfahren“, tüftelt Trainer Manuel Weber bereits über dem richtigen Matchplan. Abgeschlossen wird die Runde schließlich mit dem Duell Großrußbach gegen Tulbing. Die Gäste aus dem Bezirk Tulln strotzen derzeit vor Selbstvertrauen, besonders im Angriff: 15 Tore in den letzten zwei Partien sprechen eine deutliche Sprache.

2. Klasse Donau

  Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Pkt.
1 Zeiselmauer 6 6 0 0 23:5 18 18
2 St. Andrä/W. 6 5 1 0 34:9 25 16
3 Stetteldorf 6 4 1 1 11:6 5 13
4 Großmugl 6 4 1 1 12:9 3 13
5 Rust 6 3 1 2 13:9 4 10
6 Stetten 6 3 1 2 11:18 -7 10
7 Tulbing 6 3 0 3 18:11 7 9
8 Rußbach 6 3 0 3 8:9 -1 9
9 Purkersdorf 6 2 0 4 7:23 -16 6
10 Wiesendorf 6 1 2 3 11:19 -8 5
11 Königstetten 6 1 1 4 8:11 -3 4
12 Großrußbach 6 1 1 4 7:14 -7 4
13 Würnitz 6 1 0 5 7:15 -8 3
14 Neuaigen 6 0 1 5 5:17 -12 1
 

Die nächste Runde:

Freitag, 19.30 Uhr: Rust - Würnitz (Geyer); 20 Uhr: Purkersdorf - Neuaigen (Bingöl).

Samstag, 16 Uhr: Königstetten - Rußbach (Semir Ramic), Wiesendorf - Stetten (Antonio Cosic).

Sonntag, 16 Uhr: Großrußbach - Tulbing (E. Schmidmayer), St. Andrä/W. - Großmugl (O. Fluch), Stetteldorf - Zeiselmauer (Winkler).

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