Erstellt am 30. September 2015, 13:54

von Peter Sonnenberg

Gipfeltreffen in Zeiselmauer. Erster gegen Zweiter – St. Andrä/Wördern will im Schlager beim Tabellenführer punkten.

Auf dem Vormarsch. St. Andrä/Wördern will Tabellenführer Zeiselmauer im Schlager der Runde stoppen.  |  NOEN, Wolfgang Stritzl

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Am Sonntag, um 11 Uhr, steigt das „Spiel des Jahres“, wie Zeiselmauers Trainer Karl-Heinz Grüneis das Match gegen St. Andrä/Wördern bezeichnet. Nach dem vierten Zu-Null-Sieg in Folge am letzten Wochenende in Stetteldorf geht Zeiselmauer mit breiter Brust und blütenweißer Weste (sieben Spiele, sieben Siege) in diesen Schlager. Aber auch Wördern brennt schon auf das bevorstehende Derby: „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, so der sportliche Leiter Robert Fink selbstbewusst.

Ruster wollen Heimserie prolongieren

Hinter den beiden Spitzenteams klafft schon eine Lücke zum Rest der Liga. Dort gibt es aber ein Hauen und Stechen um die Plätze. Der letztjährige Vizemeister aus Rust will den 8:0-Kantersieg gegen Königstetten bestätigen. Auch weil die Knotek-Elf seit seit 16 Spielen vor eigenem Publikum ungeschlagen ist, die letzte Heimniederlage datiert aus dem Mai 2014. „Trotzdem: Ich habe meinen Spielern aber verboten, auf die Tabelle zu schauen“, lautete der humorvolle Befehl von Coach Peter Knotek.

Während die Ruster eine positive Serie verlängern wollen, will Neuaigen endlich seine Horrorserie beenden. Seit dem Sieg über Muckendorf im Oktober 2014, damals noch in der 1. Klasse, wartet die Stirner-Elf mittlerweile seit 22 Pflichtspiel auf einen vollen Erfolg. Nächster Versuch am Sonntag in Großrußbach. „Wenn endlich alle an Bord sind, rechne ich mir gute Chancen aus“, ist Manfred Stirner optimistisch.

Hat Würnitz das schwere Debakel verarbeitet?

Die Stetteldorfer wollen nach ihrem guten Saisonstart, aber zuletzt zwei Niederlagen in Folge, wieder zurück in die Erfolgsspur. „Die Marschroute ist klar, wir wollen drei Punkte gegen Würnitz“, fordert Spielertrainer Nenad Jerincic. Die Würnitzer wiederum leckten unter der Woche die Wunden nach dem bitteren 0:8-Debakel in Rust. Ebenfalls noch im Kampf um die vorderen Plätze involviert sind die Großmugler, die jetzt Wiesendorf empfangen.

Gut in Schuss sind die Tulbinger: drei Spiele, drei Siege und 18 erzielte Tore – so lautet die imposante Bilanz in den letzten drei Runden. Auch in Rußbach soll ein „Dreier“ her. Abgeschlossen wir die Runde mit dem Duell von Absteiger Stetten gegen Purkersdorf. Die Stettner um Neo-Coach Peter Klofac kämpfen noch immer mit ihrer Konstanz: „Bei uns wechseln gute mit schlechten Leistungen fast im Wochenrhytmus ab, daran müssen wir arbeiten.“

2. Klasse Donau

  Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Pkt.
1 Zeiselmauer 7 7 0 0 25:5 20 21
2 St. Andrä/W. 7 6 1 0 38:10 28 19
3 Rust 7 4 1 2 21:9 12 13
4 Stetteldorf 7 4 1 2 11:8 3 13
5 Großmugl 7 4 1 2 13:13 0 13
6 Tulbing 7 4 0 3 21:12 9 12
7 Stetten 7 3 1 3 12:23 -11 10
8 Rußbach 7 3 0 4 11:13 -2 9
9 Wiesendorf 7 2 2 3 16:20 -4 8
10 Königstetten 7 2 1 4 12:14 -2 7
11 Purkersdorf 7 2 1 4 8:24 -16 7
12 Großrußbach 7 1 1 5 8:17 -9 4
13 Würnitz 7 1 0 6 7:23 -16 3
14 Neuaigen 7 0 2 5 6:18 -12 2

Die nächste Runde:

Samstag, 15.30 Uhr: Großmugl - Wiesendorf (Kratschmer), Königstetten - Rust (Wimmer).

Sonntag, 11 Uhr: Zeiselmauer - St. Andrä/W. (T. Fuchs); 15.30 Uhr: Neuaigen - Großrußbach (Habrour), Rußbach - Tulbing (Waliczek), Stetten - Purkersdorf (Hamzabegovic), Würnitz - Stetteldorf (Hofwartner).
 

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