Erstellt am 14. Oktober 2015, 12:48

von Peter Sonnenberg

Kann Königstetten den Leader stürzen?. Eine Woche nach dem Überraschungscoup in Stetteldorf soll St. Andrä/Wördern zu Fall gebracht werden.

Dagegenhalten. Neuaigen und Daniel Schweifer (rechts) wollen endlich das Tabellenende verlassen.  |  NOEN, Wolfgang Stritzl
„Es war eine disziplinierte Leistung, und wir haben die Zweikämpfe angenommen“, lautete die Analyse von Königstettens Trainer Roland Schattner nach dem überraschenden 2:0-Auswärtssieg in Stetteldorf. Mit demselben Rezept soll jetzt auch der Tabellenführer St. Andrä/Wördern gefordert werden. Dieser schlug Würnitz mit 4:1, hätte laut Robert Fink, dem sportlichen Leiter, aber noch höher gewinnen können: „Chancenpotenzial war für sieben Tore da. Aber es kann ja nicht jeden Tag Hollywood sein.“

Vizemeister nimmt Fahrt auf

Seit der Niederlage im Spitzenspiel gegen Wördern ist dagegen der Wurm drinnen bei Zeiselmauer. Der Tabellenzweite verlor am Wochenende überraschend klar in Wiesendorf, steht gegen Purkersdorf schon unter Druck nicht den Anschluss zu verlieren. Doch Gäste-Coach Peter Gimplinger ahnt: „Das wird schwer genug, dort zu punkten.“ Immer besser in Fahrt kommt dagegen Rust - drei Siege aus den letzten drei Spielen, Torverhältnis 19:2! Jetzt gastiert Stetteldorf beim Vizemeister. Dessen Spielertrainer Nenad Jerinic ist optimistisch: „Wir müssen jetzt Wiedergutmachung betreiben. Rust ist seit 15 Monaten zu Hause unbesiegt. Es ist ein schönes Ziel diese Serie zu beenden.“

„Haben viel Dreck auf den Schuhen“

Noch besser ergeht es derzeit den Tulbingern, fünf Siege am Stück beeindrucken die Konkurrenz. Eine Serie, die auch bei den angeschlagenen Stettner fortgesetzt werden soll. Dort wartet auf Coach Peter Klofac viel Arbeit: „Wir haben momentan so viel Dreck auf den Schuhe, das können wir gar nicht wegputzen. Aber die Mannschaft hat zuletzt Charakter gezeigt.“ Ebenfalls gut in Schuss ist Großrußbach, das nach Großmugl muss: „Nach zwei Siegen kommt Großmugl jetzt zur richtigen Zeit. Wir haben alle mehr Selbstvertrauen und möchten auch dort die drei Punkte.“

Ein klassisches Kellerduell gibt es zwischen Rußbach (Tabellen-12.) und Schlusslicht Neuaigen. „Wenn wir unsere Fehler abstellen können wir gewinnen. Ich bin auf alle Fälle positiv“, so Trainer Manuel Weber. Abgeschlossen wird die Runde mit dem Spiel Würnitz gegen Wiesendorf: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir werden unter der Woche schauen welche Spieler überhaupt fit sind und dann zu bestehen“, ist Würnitz Markus Stroschneider nicht gerade in bester Stimmung.

Die nächste Runde:

Freitag, 19.30 Uhr: Rust - Stetteldorf (Previsic).

Samstag, 15 Uhr: Zeiselmauer - Purkersdorf (Fluch), Stetten - Tulbing (Achobadze); 17 Uhr: Königstetten - St. Andrä/W. (Müller).

Sonntag, 15 Uhr: Würnitz - Wiesendorf (Thurner), Großmugl - Großrußbach (Kosel), Rußbach - Neuaigen (Kratschmer).

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