Erstellt am 24. September 2015, 08:52

von Dominik Siml

Wilfersdorfer noch mit weißer Weste. Nach sechs Runden gibt es nur mehr eine Mannschaft ohne Niederlage - den FC Wilfersdorf.

Überraschung. Tormann Robert Lanik und seine Niederabsdorf sind in der neuen Spielzeit seltener zu bezwingen als in der Alten.  |  NOEN, Leopold Babitsch
Wilfersdorf bleibt weiterhin das einzige Team in der 2. Klasse Nord bei dem die Null steht. Nämlich bei den Niederlagen. Die Elf von Spielertrainer Peter Hienerth musste sich immer noch nicht geschlagen geben. Am Wochenende drehte man einen 0:2-Pausenrückstand gegen Wetzelsdorf in einen 4:2-Erfolg. Die Belohnung: Vorerst Rang zwei hinter Poysbrunn. Sektionsleiter Robert Friedrich lässt die Kirche aber im Dorf: „Jetzt warten die Brocken auf uns. In den nächsten Runden wird sich herausstellen, wo wir wirklich stehen." Nächste Woche kommt es nämlich zum Gipfeltreffen. Wilfersdorf empfängt auf eigener Anlage Poysbrunn.

Ringelsdorf als „Riesentöter“

Weiterhin als Spielverderber präsentiert sich Ringelsdorf. Die Ratschka-Jungs, in der Vorwoche noch Sieger gegen Poysbrunn, knöpften auch diese Runde einem Titelanwärter Punkte ab. Nach 0:2-Rückstand gegen Jedenspeigen kämpfte sich Ringelsdorf nach dem Pausentee zurück ins Match und rettete ein 2:2-Unentschieden. Obmann Manfred Grunsky will gegen Drasenhofen nachlegen: „Auf heimischer Anlage sind wir normalerweise ein Macht. Ich gehe also von einem Sieg aus." Auch Jedenspeigen will wieder voll punkten, weiß aber, wie schwer das wird. „Uns erwartet eine ganz schwierige Aufgabe in Herrnbaumgarten“, vermutet Trainer Hans Kraus einen heißen Kampf.

Eibesthal schwimmt auf der Erfolgswelle

Nach dem 3:0-Sieg über Ottenthal steigt das Selbstvertrauen bei Eibesthal. Obmann Christoph Eigner hofft, dass das im Spiel gegen Altlichtenwarth so bleibt: „Momentan können wir auch Ausfälle gut kompensieren. Man sieht, wie schnell im Fußball der Erfolg zurückkehren kann." Bei Manfred Cermak und seinen Ottenthalern regiert hingegen derzeit der Frust über mangelnde Effizienz. „Wir spielen nicht schlecht, nutzen aber unsere Möglichkeiten nicht. Ich hoffe, dass wir gegen Kleinhadersdorf das erhoffte Erfolgserlebnis einfahren können“, würde der Trainer gerne endlich Tore sehen.

Niederabsdorf ist indes nicht wieder zuerkennen. Nun kommt Schrattenberg, mit einer gehörigen Portion Respekt. Obmann-Stellvertreter Herbert Bauer: „Niederabsdorf ist mit der Mannschaft aus den Vorjahren nicht mehr zu vergleichen und wird sicherlich eine schwierige Aufgabe“, hat sich die Stärke der Kapeller-Truppe auch bis an die Grenze durchgesprochen.

2. Klasse Weinviertel Nord

  Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Pkt.
1 Poysbrunn/F. 6 5 0 1 18:4 14 15
2 Wilfersdorf 6 4 2 0 20:9 11 14
3 Jedenspeigen 6 4 1 1 31:10 21 13
4 Rabensburg 6 4 1 1 21:13 8 13
5 Ringelsdorf 6 3 2 1 20:10 10 11
6 Herrnbaumgarten 6 3 1 2 18:10 8 10
7 Niederabsdorf 6 3 1 2 14:10 4 10
8 Eibesthal 6 3 0 3 11:18 -7 9
9 Altlichtenwarth 6 2 1 3 13:11 2 7
10 Schrattenberg 6 2 1 3 9:17 -8 7
11 Kleinhadersdorf 6 1 1 4 10:22 -12 4
12 Wetzelsdorf 6 0 3 3 7:18 -11 3
13 Ottenthal 6 0 1 5 4:21 -17 1
14 Drasenhofen 6 0 1 5 5:28 -23 1

Die nächste Runde:

Freitag, 16.45 Uhr: Ottenthal - Kleinhadersdorf (G. Trunner).

Samstag, 16 Uhr: Altlichtenwarth - Eibesthal (Keraschvili), Niederabsdorf - Schrattenberg (Hamzabegovic), Rabensburg - Wetzelsdorf (J. Strasser), Wilfersdorf - Poysbrunn/F. (Orsolic).

Sonntag, 16 Uhr: Herrnbaumgarten - Jedenspeigen (F. Lang), Ringelsdorf - Drasenhofen (Schöber).
 

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