Erstellt am 23. März 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Aufstieg als großes Ziel. Für die Ortherin Katharina Hybler und Nadja Granitz aus Groß-Enzersdorf startet am Freitag mit der österreichischen Damennationalmannschaft das Abenteuer B-WM in Dänemark.

Selbstvertrauen stimmt. Orths Katharina Hybler (Zweite von rechts) will mit dem Damennationalteam in die A-Gruppe aufsteigen.  |  NOEN, EHV Sabres

Am Freitag wird es ernst für die österreichische Damennationalmannschaft mit Katharina Hybler aus Orth/Donau und Nadja Granitz aus Groß-Enzersdorf. Dann geht das erste Spiel der B-Weltmeisterschaft in Aalborg über die Bühne. Im dortigen „Gigantum“ treffen die rot-weiß-roten Mädels auf Gastgeber Dänemark und wollen den ersten Schritt in Richtung Traumziel Aufstieg in die A-Gruppe machen.

„Klar, das ist ein sehr ambitioniertes Ziel, aber es wäre unser bzw. mein sportlicher Lebenstraum, endlich gegen die weltbesten Nationen zu spielen“, fiebert Hybler dem Auftaktbully schon entgegen. Die 29-jährige Verteidigerin zählt zu den erfahrenen Spielerinnen im Kader und ist eine der Assistenz-Kapitäninnen von Teamchef Pekka Hämäläinen. Und sie weiß auch, wie ausgeglichen diese Weltmeisterschaft sein wird: „Jeder kann jeden schlagen, es wird immer auf die Tagesform ankommen.“

Neben Dänemark warten noch Frankreich, Deutschland, Norwegen und die Slowakei. Nur eines ist für die Ortherin fix: „Wenn wir unsere Leistung bringen, brauchen wir uns vor niemandem zu verstecken.“ Auch weil die Nachwuchsarbeit im österreichischen Dameneishockey funktioniert, im WM-Kader stehen gleich mehrere hoffnungsvolle Talente. Unter anderem auch die 17-jährige Granitz, die zum ersten Mal bei einem Großereignis in der allgemeinen Klasse dabei sein wird.

„Sie ist universell einsetzbar, eine richtige Allzweckwaffe. Und sie hat wahnsinnig viel Potenzial“, charakterisiert Hybler ihre Marchfelder Vereinskollegin von den EHV Sabres aus Wien. Und Stichwort Verein: Am Selbstvertrauen wird es Hybler und Co. nicht fehlen, schafften die „Säbelzahntiger“ doch einen historischen Erfolg und verteidigten alle ihre Titel aus dem Vorjahr: österreichischer Staatsmeister- und EWHL-Titel sowie EWHL-Supercup. „Besser geht es nicht“, weiß Hybler. Auch im Europapokal zeigten die Wienerinnen, dass sie mittlerweile mit Europas Top-Teams mithalten können.