Erstellt am 07. Oktober 2015, 06:02

von David Aichinger

Der große Einbruch blieb diesmal aus. Gänserndorf hatte in Kärnten Startschwierigkeiten, drückte am Ende auf ein Remis, scheiterte aber am letzten Angriff.

Ein Team. Fabian Dobias, Oliver Schmidt, Michal Fazik, Maximilian Wagner, Matthias Mayer und Martin Toth (von links) setzten in Kärnten auf den Faktor »Miteinander«. Dobias schied aber früh verletzt aus. Mayer erwischte diesmal nicht seinen besten Tag, blieb ohne Tor.  |  NOEN, David Aichinger

KÄRNTEN - GÄNSERNDORF 28:26.  Nach der klärenden Sitzung mit dem bisherigen Sportleiter Peter Blaha (siehe rechts) suchte die UHC-Führung vor der Kärnten-Partie auch das Gespräch mit seinem Trainer und mehreren Spielern. In Klagenfurt wollten die Gänserndorfer wieder als Team auftreten, was auch ganz gut gelang.

Die Gäste brauchten zwar ein paar Minuten, um richtig im Spiel Fuß zu fassen, rissen vier Tore Rückstand auf, blieben dann aber dran. „Wir haben schnell gemerkt, dass wir mit viel Bewegung im Rückraum viel machen können“, fand Obmann Hartwig Schmoldas. So brachte Gänserndorf die äußeren Aufbauspieler Schmidt und Fazik ins Spiel, und auch das Anspiel auf den Kreis funktionierte. Das reichte zwar nicht, um auf den Ausgleich zu schielen, größer wurde der Rückstand aber auch nicht.

In Schlusssekunden war Punkt greifbar

Erst nach dem Seitenwechsel hatte der UHC eine Phase, die ein wenig an die Auftritte aus den Vorwochen erinnerte. Rund um die 40. Minute schien der obligatorische Einbruch zu erfolgen. Wohl nicht nur Schmoldas dachte: „Nicht schon wieder.“

Es passierte nicht wieder. Denn je näher das Ende rückte, desto stärker wurde Gänserndorf. Von 21:26 ging‘s direkt auf 25:26. Bei 26:27 kam man rund 20 Sekunden vor Schluss nochmal an den Ball. Der schnelle Angriff endete aber mit einem Stürmerfoul, Kärnten machte im Konter noch das 28:26. Schmoldas: „Da war Kärnten plötzlich nervös, ist nachgelaufen, hat Fehler gemacht. Wir können uns jetzt nichts davon kaufen, aber auf diesen Punkt müssen wir öfter hinkommen.“ Erste Chance Samstag gegen Margareten. Ob mit Neuling Dobias ist noch offen. Der junge Flügel musste in Kärnten früh mit einer Knieverletzung raus.