Erstellt am 08. September 2015, 09:47

von David Aichinger

"Die Dichte ist extrem hoch". Josef Jansky sieht den Donauauencup in Punkto Leistungsdichte weltweit im Spitzenfeld. Als Andreas Lindenbauer im Sommer 2013 den ersten Donauauencup in Mannsdorf ankündigte und den großen FC Barcelona als Zugpferd nannte, dachten nicht wenige an einen Scherz.

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Die Blaugrana im Marchfeld, wenn auch „nur“ die U11? Nicht wahr. Doch Lindenbauer scherzte nicht. Die Spanier kamen, gefolgt von Werder Bremen, Karlsruhe, Fulham und der österreichischen Elite.

24 Teams sind beim Donaucup am Start

Zwei Jahre später lebt das Projekt Donauauencup immer noch – und wie. Statt 16 Teams sind mittlerweile 24 dabei, neben Barcelona verstärken Juventus Turin, Dortmund, Atletico Madrid, Galatasaray Istanbul und der FC Liverpool das internationale Aufgebot. „Der Donauauencup ist ein Fixpunkt und ein wachsendes Turnier“, freut sich Turnierleiter Josef Jansky, der vor allem die Leistungsdichte lobt: „Es gibt Turniere mit mehr Nationen, oder welche, wo 160 Teams starten. Was die Leistungsdichte betrifft, liegen wir aber weltweit im Spitzenfeld. Die ist extrem hoch.“

Anfragen aus Hoffenheim und Gladbach

Unternehmer Lindenbauer von Namensgeber Consult/R sieht auch die Resonanz positiv: „Wir kriegen mittlerweile schon Anfragen aus Hoffenheim oder Gladbach, ob sie teilnehmen können. Für heuer war das zu spät, aber man merkt, dass die Jugendteams der großen Klubs das Turnier kennen und schätzen.“ Heuer findet der Cup übrigens in Orth statt, wo mit Hochdruck zeitgerecht die neue Tribüne samt Kabinentrakt fertiggestellt wurde. Wenn das Wetter passt, hofft Lindenbauer auf „ein paar tausend Leute“.

Jansky: „Real Madrid hätte ich noch gerne“

Ob es ein Team gibt, das man in Zukunft gern noch dabei hätte? „Ja, Real Madrid“, lacht Jansky, „und vielleicht ein Team aus Südamerika.“ Aus Afrika ist heuer erstmals eines dabei: Die Acakoro Fußballakademie aus Kenia, ein Caritas-Projekt unter Schirmherrschaft von Margarete Pernsteiner-Windtner, der Frau von ÖFB-Präsident Leo Windtner. Der hat übrigens auch seinen Besuch angekündigt.