Erstellt am 13. April 2016, 11:13

von David Aichinger

Doch Margareten als Gegner?. Gänserndorf gastiert am Samstag nach vier Wochen Pause in Tirol. Das Parallelspiel ermittelt den Gegner für die Serie.

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TIROL - GÄNSERNDORF, SAMSTAG 18.15 UHR. Die entscheidenden Tage im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga nähern sich mit Riesenschritten. Für Gänserndorf steht am Samstag die erste von zwei Aufwärm-Partien für die folgende Abstiegsserie am Programm. Für Obmann Hartwig Schmoldas ist die Partie in Innsbruck dennoch mehr als ein Warm-Up für die Alles-oder-nichts-Spiele: „Du kannst ja nicht sagen, da muss ich nicht gut spielen, dann aber schon. Das geht nicht. Du musst immer mit 100 Prozent reingehen. Und wenn du die nächsten zwei Partien gewinnst, gehst du auch ganz anders in die Relegation, als wenn du sie verlierst. Da spielt auch die Psyche eine Rolle.“

Die bis Samstag vierwöchige Pause seit dem letzten Pflichtspiel hat Gänserndorf laut Schmoldas gut überstanden. Der letzte Test gegen Malacky wurde +3 gewonnen. Nicht dabei war Matthias Mayer, dessen interne Suspendierung für Tirol aufrecht bleibt. Er fehlte zuletzt auch öfter beim Training. „Aus beruflichen Gründen“, gesteht Schmoldas, der dennoch Besserung erwartet: „Er war ja immer ein braver Trainierer, nur diesen Monat nicht. Ich erwarte mir, dass jeder, der bei uns etwas unterschrieben hat, bis zum Ende mitmacht.“ Auch der Rest des Kaders sei in puncto Trainingsbeteiligung gefordert: „Es könnte immer ein bisschen mehr sein.“

Parallel steigt am Samstag auch das wohl entscheidende Spiel zur Ermittlung des UHC- Gegners in der Abstiegsserie. Der Sieger von Trofaiach gegen Margareten hat den direkten Klassenerhalt geschafft, der Verlierer muss gegen Gänserndorf ran. Endet die Partie unentschieden, bleibt vorerst Margareten am rettenden dritten Rang. Trofaiach hätte dann aber noch die letzte Partie des unteren Play-offs – in Gänserndorf –, um mit einem Remis (oder mehr) der Abstiegsserie zu entkommen.