Erstellt am 12. April 2017, 03:13

von David Aichinger

Ein Duo hat verlängert. Die Tinte ist trocken: Trainer Martin Krizan und Anton Kasagranda (Aufbau) bleiben bis 2019 beim UHC Gänserndorf.

Symbolbild  |  NOEN

Nach dem Siegeszug der vergangenen Wochen konnte der UHC Gänserndorf vor dem Waidmannsdorf-Spiel auch abseits des Spielfelds Erfolge verbuchen: Trainer Martin Krizan und Legionär Anton Kasagranda bleiben fix für zwei weitere Jahre beim Verein. Die Gespräche dafür liefen schon knapp zwei Monate, jetzt ist der doppelte Deal durch. Obmann Hartwig Schmoldas freut sich:

Startet einen neuen Anlauf mit Gänserndorf: Trainer Martin Krizan.  |  NOEN, Aichinger

„Vom Konzept her nähern wir uns immer mehr an unsere Vorstellungen an – und an die vom Trainer. Es war uns ganz wichtig, dass er zunehmend begreift, dass es um den Gänserndorfer Kern geht. Deshalb haben wir die externen Spieler in den letzten Wochen immer mehr abgebaut. Ich glaube, dass das jetzt ganz gut passt.“ Auch mit Linkshänder Kasagranda sei man zufrieden: „Er spielt voller Begeisterung, haut sich ins Zeug, wurscht welche Partie.“

Krizan selbst hatte ein paar Bedingungen, an die er seinen Verbleib knüpfte: „Ich wollte, dass Tonjo (Kasagranda) bleibt und auch Stefan (Petkovic, daran wird seitens des UHC noch gearbeitet, Anm.). Dann wollte ich, dass kein Spieler (von sich aus) weggeht, und sie müssen zu jedem Training kommen. Dann können wir versuchen, wieder in Richtung Bundesliga zu gehen. Ich hoffe, dass es geht.“ Auch eine zweite Mannschaft in der 2. Landesliga für jene Spieler, die noch nicht ganz in der „Ersten“ drankommen, spielt in den Überlegungen des Vereins eine Rolle.

Das letzte Match in der Regionalliga war am Samstag einseitig: Gänserndorf überrollte Waidmannsdorf (Kärnten) mit 43:16. Krizan: „Ein Trainingsspiel, aber die jungen Spieler hatten wieder Raum zum Spielen. Alles gut.“