Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Erfolgreiches Brüderpaar. Der Saisonstart der Strasshofer Brüder Daniel und Manuel Meissner glückte: Der eine etablierte sich als Libero in der AVL bei Amstetten, der andere in der 2. Bundesliga.

Zwei Brüder, eine Leidenschaft: Die Strasshofer Daniel (links) und Manuel Meissner sind auf der Überholspur.  |  NOEN, privat

Äußerst erfolgreicher Saisonstart für den 21-jährigen Top-Volleyballer Daniel Meissner aus Strasshof, der heuer seine bereits sechste Saison in Österreichs höchster Spielklasse bestreitet.

Seit 2014 ist Daniel Libero beim österreichische Spitzenklub VCA Amstetten NÖ, im Vorjahr wurde er mit der Mannschaft österreichischer Cup sieger. „Das ist auch heuer wieder unser Ziel“, sagt Daniel. „Die Titelverteidigung wird zwar nicht einfach, aber die ersten Schritte haben wir schon gemacht.“ Tatsächlich gewann Amstetten in der zweiten Cup-Runde gegen die mit Ex-Bundesliga-Spielern gespickte Mannschaft von WAT Leopoldstadt auswärts ganz klar mit 3:0, während der vermeintliche Hauptkonkurrent UVC Graz bereits überraschend ausgeschieden ist.

"Unter den letzten sechzehn Mannschaften Österreichs"

Auch in der Meisterschaft läuft es bisher nach Wunsch. Nach zwei klaren 3:0-Siegen gegen Supervolley Enns und Klagenfurt steht Amstetten derzeit sogar an der Tabellenspitze der höchsten österreichischen Liga. Dabei setzt man im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen hauptsächlich auf junge österreichische Spieler (Durchschnittsalter: 22 Jahre). Während etwa beim Auftaktgegner Enns drei Amerikaner und ein Kanadier in der Grund-Sechs standen, gibt es in Amstetten mit dem kroatischen Teamspieler Hrvoje Zelenika nur einen einzigen Legionär im Zwölf-Mann-Kader.

Auch für Daniels jüngeren Bruder Manuel (17) ist der Saisonauftakt sehr erfolgreich verlaufen. Er hat sich heuer als Mittelblocker der Vienna Hotvolleys etabliert, die in der Zweiten Bundesliga spielen. Ein 3:0- Auftaktsieg gegen Oberndorf in der Meisterschaft und ein hart erkämpftes 3:2 gegen St. Valentin im Cup stehen bereits zu Buche. „Damit stehen wir so wie Amstetten bereits unter den letzten sechzehn Mannschaften in Österreich. Vielleicht spielen wir ja irgendwann gegen sie“, freut sich Manuel auf ein etwaiges Duell gegen seinen älteren Bruder.