Erstellt am 29. Juni 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Obmannwechsel beim SV OMV Gänserndorf. Beim SV OMV Gänserndorf, einem der größten Sportvereine im gesamten Bezirk, ist Michael Hlavaty neuer Obmann. Er tritt damit die Nachfolge von Robert Pintz an.

Daumen nach oben. Neo-Obmann Michael Hlavaty (links) vom SV OMV Gänserndorf mit seinem Vorgänger Robert Pintz (re.).  |  Peter Sonnenberg

Seit letzter Woche hat der SV OMV Gänserndorf, einer der größten Sportvereine im Bezirk, einen neuen Obmann: Michael Hlavaty. Der bisherige Sektionsleiter der Landesliga-Kegler löste Langzeit-Obmann Robert Pintz ab und spricht im Antrittsinterview über seine Beweggründe, seine Motivation und die Ziele.

Was war Ihre Motivation, das Amt zu übernehmen?

Michael Hlavaty: Ich wurde vom Wahlvorschlagskomitee angesprochen, den Nachfolger von Pintz zu machen. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Politik immer mehr versucht, Vereine zu beschneiden und das Ehrenamt langsam, aber sicher abzuschaffen, ist es wichtig, sich trotzdem einzusetzen. Daher sagte ich – nach einigen Wochen der zähen Verhandlungen mit dem Komitee – schlussendlich ja.

Was sind Ihre persönlichen Ziele?

Hlavaty: Den Zusammenhalt innerhalb des Vereins (zwischen den Sektionen) weiter zu fördern und ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Sicherlich hat jeder Funktionär seine jeweilige Sportart und seine Mitglieder im Kopf, aber die Bereitschaft, einer anderen Sektion zu helfen, gemeinsam eine Veranstaltung durchzuführen oder auch einfach mal nur bei einem Wettkampf zuzusehen, muss gefördert werden.
Was hat sich im Vorstand geändert?

Hlavaty: Durch das Ausscheiden von Pintz als Obmann (Anm.: dieser wurde zum Ehrenobmann auf Lebenszeit ernannt) hat sich im restlichen Vorstand eigentlich nicht viel geändert. Das Klima war unter ihm gut und wird es hoffentlich unter meiner Führung auch bleiben.

Wie soll der Verein in Zukunft organisiert sein?

Hlavaty: Das ist derzeit noch offen. Durch die Registrierkassenpflicht und Änderungen in den Vereinsrichtlinien ist es schwer, einen so großen Verein, wie wir es sind, zu führen. Es wird sicher zu einigen Reorganisationen innerhalb unseres Vereins kommen. Diese werden über den Sommer intern besprochen, um spätestens im September startklar für das neue Sportjahr zu sein.