Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

KSK Orth/Donau erreichte Platz vier in Europa. Die Superliga-Herren des KSK Orth/Donau verpassten beim Europapokalturnier im deutschen Straubing nur knapp das Podium.

 |  Douglas Fischer

Anfang letzter Woche machte sich der KSK Union Orth/Donau auf die Reise nach Straubing (Deutschland) zum Pokal der Pokalsieger, an dem 24 Teams aus ganz Europa teilnahmen. Eines vorweg: Die lange Anreise sollte sich auszahlen.

Innerhalb von drei Tagen ging es darum, so viele Kegel wie möglich zu werfen, nur die besten vier Mannschaften konnten das Ticket für das Halbfinale lösen. Kapitän Martin Rath-
mayer machte starke 643 Kegel. Als Tags darauf auch Patrick Fritz (619) und Jiri Vicha (650) überzeugten, lagen die Orther sensationell auf Platz zwei im Zwischenklassement.

Michal Kratochvil behielt dann am Donnerstag ebenfalls die Nerven, ehe doch das Zittern begann: Debütant Marco Brandner kämpfte mit Nervosität, weshalb er nach zwei Bahnen von Erich Kaufmann abgelöst werden musste. Vor dem letzten Starter rutschten die Marchfelder wieder aus den Top vier. Es lag in den Händen von Mathias Zatschkowitsch, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Das gelang auch: Er sicherte dem KSK mit sensationellen 665 Kegeln den dritten Platz in der Qualifika-
tion.
So wartete am Freitag im Halbfinale die slowenische Truppe aus Maribor. Diese war aber zu stark (1:7), genauso wie die deutsche Mannschaft KC Schwabsberg (2:6). So blieb Platz vier und ein zufriedener Rathmayer: „Wir können sehr stolz auf diese Woche sein. Es war jetzt die Krönung für die vergangenen zwei Jahre und eine neue Motivationsspritze.“