Erstellt am 03. August 2016, 04:53

von Peter Sonnenberg

Zuerst Zweiter, danach Zerrung. Sprinter Maxi Münzker (18) erlebte bei den Staatsmeisterschaften Höhen und Tiefen.

Erfolgreiche Gänserndorfer Leichtathleten. Sprint-Ass Maximilian Münzker (links) und Laura Ripfel (re.).  |  privat

Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Rif bei Salzburg setzten auch Gänsern dorfer Leichtathleten ihre Duftmarke, allen voran der Jedenspeigner Sprinter Maximilian Münzker vom ULC Weinland: Der 18-Jährige lief über die 100 Meter in 10,70 Sekunden auf Platz zwei, nur Top-Favorit Markus Fuchs (10,47) war schneller. „Es hat sich schon im Laufe der Saison angedeutet, dass er sich auch in der allgemeinen Klasse etablieren kann“, freute sich auch seine Trainerin Ingrid Grießel. Doch im Ziel wich die Freude dem Ärger über eine Muskelzerrung, die er sich auf den letzten Metern zugezogen hatte. So musste Münzker auf einen Start über die 200 Meter, wo er einer der Favoriten war, verzichten. Jetzt hat er knapp zwei Wochen Zeit zur Regeneration, ehe mit den U20-Meisterschaften der nächste Höhepunkt wartet.

Für einen anderen Gänserndorf gab es sogar Gold: Mit dem letzten Versuch schob sich Matthias Hayek vom ATSV OMV Auersthal mit 57,20 Metern an die erste Stelle und konnte vor Marco Cozzoli (SVS Leichtathletik) und Michael Hofer (LCA Umdasch Amstellen) seinen ersten Staats meistertitel in der allgemeinen Klasse gewinnen. Aber auch der Nachwuchs zeigte auf: Die knapp 14-jährige Laura Ripfel holte sensationell Platz drei in der allgemeinen (!) Klasse über 1.500 Meter in 4:58,30 Minuten. „Da haben wir einen echten Rohdiamanten bei uns im Team“, glaubt auch Grießel an eine große Zukunft.