Erstellt am 14. Juni 2017, 02:25

von Peter Sonnenberg

Sportland sucht die aktivste Gemeinde. Jede Minute Sport zählt, um über den Sommer den eigenen Ort gewinnen zu lassen.

Auch Paralympics-Bronzemedaillengewinner Andreas Onea unterstützt die Aktion des Sportlandes NÖ.  |  privat

Egal ob man gerne wandert, läuft oder am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist, von 1. Juni bis 17. September zählt jede Minute Bewegung in der freien Natur. In diesem Zeitraum sucht das Sportland Niederösterreich mithilfe von „Runtastic“ und in Kooperation mit den beiden NÖ Gemeindevertreterverbänden die aktivste Gemeinde Niederösterreichs.

„Mit diesem flächendeckenden Wettbewerb wollen wir alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, von jung bis alt, zur regelmäßigen Bewegung motivieren“, so Sportlandes rätin Petra Bohuslav. Abgerechnet wird am Tag des diesjährigen Wachaumarathons, dem 17. September. Danach werden die Ortschaften mit den meisten gesammelten Bewegungsminuten pro Einwohner geehrt und ausgezeichnet. Neben den drei aktivsten Gemeinden in den vier Kategorien „0 – 2.500 Einwohner“, „2.501 – 5.000 Einwohner“, „5.001 – 10.000 Einwohner“ und „über 10.000 Einwohner“ gibt es in einer allumfassenden Individualwertung auch wertvolle Sachpreise.

Aus dem Bezirk Gänserndorf ist Andreas Onea, der Paralympics-Bronzemedaillengewinner von Rio de Janeiro 2016, Testi monial und begeisterter Teilnehmer: „Ich finde alle Aktionen toll, die zum Ziel haben, die Menschen zur Bewegung zu bringen. Deshalb war es für mich klar, dass ich mitmache. Die Formel ist ja ganz einfach: Mehr Leute, mehr Spaß, mehr Motivation und deshalb mehr Bewegung“, so der 24-jährige Behindertensportler enthusiastisch. Onea selbst, der sich gerade in der Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft in Mexiko im September befindet, würde seinen Umfang an sportlichen Aktivitäten wie folgt beschreiben: „Ich habe acht bis zehn Schwimmeinheiten pro Woche, dazu noch drei bis vier Kraft- oder Ausdauereinheiten. Oder anders gesagt: Kein Tag ohne Sport (lacht).“

Für seine Heimatgemeinde Deutsch-Wagram will er sich da auch ordentlich ins Zeug legen: „Mal schauen, was ich dazu beitragen kann.“