Erstellt am 03. August 2016, 04:50

von Peter Sonnenberg

Dreimal Gold geholt. Christine Seehofer (19) aus Prottes war unter den Stars der Team- und Doppelweltmeisterschaften in Dänemark – vier Medaillen.

Einer für alle und alle für einen. Das österreichische Racketlon-Nationalteam bei der WM in Dänemark. Mit dabei war auch der Großengersdorfer Lukas Windischberger (Vierter von links).  |  NOEN, RFA

Die Team- und Doppel-Weltmeisterschaften von Donnerstag bis Sonntag im dänischen Birkerød brachten Österreich gleich zehn Medaillen. Mit der 19-jährige Prottesserin Christine Seehofer bekam auch eine Athletin aus dem Bezirk Gänserndorf gleich viermal Edelmetall umgehängt, und zwar gleich zum Auftakt im Team-Bewerb der Eliteklasse.

Ohne den letztes Jahr zurückgetretenen mehrfachen Welt meister und langjährigen Weltranglistenersten Christoph Krenn aus Obersulz musste sich das stark verjüngte rot-weiß-rote Team erst Lokalmatador Dänemark im Finale geschlagen geben. Davor wurden unter anderem Deutschland und der regierende Weltmeister aus Schweden ausgeschaltet. Zudem gab es mit dem U21-Team (auch mit der Gänserndorferin Bettina Bugl) die er wartete und erhoffte Gold medaille. Noch besser lief es in den Doppelbewerben mit zwei „Goldenen“: Zunächst ging das U21-Damen-Doppel souverän an Seehofer und Spielpartnerin Bugl, und das Damendoppel war seine öster reichisch-deutsche An gelegenheit.

Seehofer und Anke Fischer setzten sich gegen Martina Meißl und Natalie Paul durch. Vor der dritten Sportart Squash hatten Seehofer/Fischer mit einem Punkt Vorsprung geführt. Die Weltranglistenerste aus Prottes verwandelte einen 3:11-Rückstand im Squash in einen 21:18-Sieg. Im Tennis reichten dem Duo dann 18 Punkte, um uneinholbar zu sein. See hofer: „Ich bin sehr zufrieden mit der Weltmeisterschaft. Drei Goldmedaillen und eine silberne – das ist eine tolle Ausbeute.“