Erstellt am 22. September 2015, 09:44

von David Aichinger

So schnell geht‘s: Platz eins ist futsch. Mit der ersten Pleite nach sechs Siegen musste Mannsdorf Kottingbrunn vorbei lassen. Auch Leobendorf und Krems sind dran.

Schlüsselszene. Lukas Wiesauer (re.) wollte den Ball beim Eckball vor dem 0:2 ein zweites Mal wegköpfen, Goalie Philipp Niebauer denselben festhalten. So misslang beides, Krems sagte Danke.  |  NOEN, Sommer

So schnell kann es gehen. Mit dem ersten Punkteverlust im siebten Spiel gab Mannsdorf auch gleich die Tabellenführung ab. Kottingbrunn zog mit dem 7:0 über Ober-Grafendorf auf 18 Punkte gleich, hat nach dem Schützenfest aber deutlich das bessere Torverhältnis. Hinter dem Führungsduo rückten auch Leobendorf und Mannsdorf-Bezwinger Krems auf zwei Punkte und damit gefährlich nahe heran.

Für SCM-Trainer Christian Prehsel ein Indiz dafür, wie stark die Spitze der Landesliga auch heuer wieder ist: „Es kristallisieren sich jene Teams ganz vorne heraus, über die man eh immer redet. Und man darf auch Zwettl und Spratzern nicht unterschätzen.“ Die erste Niederlage sieht der Mannsdorf-Coach nüchtern: „Kein Grund zur Unruhe. Dass das irgendwann passiert, war klar. Man kann ja nicht davon ausgehen, dass wir 15 Spiele in Serie gewinnen. Wir sind trotzdem zufrieden, werden einen Haken unter Krems setzen und uns aufs nächste Spiel konzentrieren.“

„Ich bin 100 Prozent sicher, dass wir eine bessere
Mannschaft sind als Krems und Leobendorf.“
Mannsdorf-Stürmer Nenad Panic sieht
Kottingbrunn als härtesten Kontrahenten.

Offensivmann Nenad Panic stimmt dem Coach zu, reduziert den Kreis der Titelkandidaten für sich persönlich aber auf zwei Teams: „Ich habe Kottingbrunn noch nicht gesehen, habe aber gehört, dass sie wirklich spielerisch stark sind. Leobendorf und Krems kenne ich jetzt ja schon. Auch wenn wir am Freitag verloren haben, bin ich zu 100 Prozent sicher, dass wir eine bessere Mannschaft sind als die beiden. Ich glaube, wenn alles passt, werden wir mit Kottingbrunn um die Meisterschaft spielen.“ Aktuell blickt aber auch Panic nur bis zu Spratzern: „Jetzt kommen Spiele, die wir gewinnen müssen.“