Erstellt am 15. Juni 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Takács weiter im Ruhrpott. Die Deutsch-Wagramer Profispielerin Kata Takács (24) verlängerte letzte Woche ihren Vertrage bei Bundesligist Herner TC.

Weiter in Deutschland. Kata Takács aus Deutsch-Wagram.  |  NOEN, Pictorial / Michael Filippovits

Eine gemischte Bilanz zog die Deutsch-Wagramer Basketballspielerin Kata Takács über die abgelaufene Spielzeit beim Herner TC in der deutschen Damenbundesliga. 

Nach dramatischen Play-off-Spielen reichte es zum vierten Platz, für Takács und Co. war das zu wenig: „Das ist leider nicht ganz so, wie wir uns das erwartet haben. Wir haben zwar unser erstes Ziel, im Grunddurchgang Dritter zu werden, erreicht. Aber dann wollten wir eigentlich ins Finale.“

Für die 24-Jährige, die erst im Jänner vom ungarischen Spitzenklub Györ in den Ruhrpott wechselte, geht es aber auch in der kommenden Spielzeit in Herne weiter. Letzte Woche unterschrieb sie: „Ich freue mich auf die neue Saison und erwarte, dass wir einen Schritt weiter machen und uns als Team weiter verbessern. Es steckt noch sehr viel in der Mannschaft und ich möchte, dass wir uns mit harten Trainings im Vergleich zum Vorjahr steigern.“

Die gebürtige Marchfelderin überzeugte dabei das Trainerteam und die Fans, wie Head-Coach Marek Pio trowski weiß: „Kata hat sich bestens integriert. Sie ist ein Gewinn für den ganzen Verein und wird sich auch als Co-Trainerin bei einer Jugendmannschaft engagieren.

Wenn wir nun die komplette Vorbereitung zusammen bestreiten, dürfen wir von ihr sicher noch mehr erwarten.“ Hatte die Deutsch-Wagramerin doch mit einer Knieverletzung zu kämpfen, die sie daran hinderte, hundertprozentig in Form zu kommen: „Ich habe gemerkt, dass mir ein paar Monate Spielpraxis fehlten, aber es wurde von Tag zu Tag besser.“

Trainingsauftakt ist übrigens Anfang August, bis dahin ist Takács viel unterwegs: Zur Zeit bereitet sie sich mit der öster reichischen Nationalmannschaft auf die 3x3-EM-Qualifikation in Andorra vor. „Das ist ein neuer Modus, der auch bald olympisch werden soll“, berichtet die Ex-UDW-Spielerin. Danach geht es für eine Woche zum Kite-Surfen nach England. Im Anschluss ist sie als Teammanagerin des österreich ischen U18-Nationalteams unterwegs, ehe es wieder zurück nach Herne geht.