Erstellt am 06. Januar 2016, 05:03

von David Aichinger

UHC Gänserndorf: Neuer Coach gestartet. Martin Krizan hat beim UHC Gänserndorf unterschrieben. Am Montag bat der 37-jährige Slowake sein Team zum ersten Training.

Zehn Tage Zeit. Am 16. Jänner trifft Krizan mit dem UHC auf Hollabrunn.  |  NOEN, privat

Über die Weihnachtsfeiertage machte der UHC Gänserndorf alles klar: Martin Krizan ersetzt seinen erkrankten Landsmann Marian Rummel auf der Trainerbank.

Der 37-jährige Slowake hat bereits seinen Vertrag unterschrieben (vorerst bis Sommer, im Falle des Klassenerhalts bis 2017) und bat am Montag erstmals zum Training. Völlig neu war ihm das Team der Gänserndorfer zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Neben einem Testspiel beobachtete Krizan bereits die letzte Meisterschaftspartie 2015 in St. Pölten, hat dazu alle 16 Saisonspiele auf Video gesehen.

Sein Eindruck: „Qualität hat diese Mannschaft sicher. Sie hat fast alle Spiele in den letzten zehn, zwölf Minuten verloren, das muss einen Grund haben. Ich habe vor ein paar Tagen mit meinem Kamerad Marian (Anm.: Rummel) gesprochen. Wir kennen uns seit 20 Jahren. Er hat mir einiges gesagt, aber ich möchte auch alles von den Spielern hören.“

Krizan: „Am wichtigsten sind die Spieler selbst“

Zeit dazu sollte er in der ersten Trainingswoche genug haben. Bis Donnerstag stehen vier Einheiten auf dem Programm, am Freitag steigt ein Testspiel in Korneuburg. Krizan, der kurz nach der Jahrtausendwende schon zwei Jahre als Unterstützer von Jan Hianik und Jugendtrainer beim UHC tätig war, will die Tage nutzen: „Ich will in der Bundesliga und in Gänserndorf bleiben. Ich will mit den jungen Spielern arbeiten. Am wichtigsten ist aber, dass sie selbst wollen. Es liegt an ihnen.“

Obmann Hartwig Schmoldas blickt den nächsten Wochen gespannt entgegen: „Martin hat uns schon seine Konzepte vorgelegt, was er wie ändern möchte, auch im Spielsystem. Jetzt gilt es eben zu schauen, wie er das umsetzen kann.“ Und zwar vorerst nicht mit dem gesamten Kader. Lukas Blaha, Matthias Mayer und Max Wagner weilen noch im schon länger angekündigten Urlaub. Rasmus Matthiessen dürfte mit seiner Rippenverletzung wie geplant noch geschont werden.